Der FC OVI-Teunz ist Herbstmeister. Der Tabellenerste gewinnt beim TV Nabburg, ohne zu glänzen.
Glanzloser Spitzenreiter

Julian Hartinger (schwarz) lupft den Ball über den Nabburger Philipp Schlosser und erzielt die 2:1-Führung für den FC OVI-Teunz. Am Ende siegte der Tabellenführer mit 4:1. Bild: Eger
Sport
Schwandorf
15.10.2017
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Der FC OVI-Teunz ist Herbstmeister. Der Tabellenerste der Kreisliga West gewinnt beim TV Nabburg, ohne zu glänzen.

Vorzeitig sicherte sich der FC OVI-Teunz (28) mit einem 4:1-Sieg beim TV Nabburg die Herbstmeisterschaft. Fünf Zähler hat der Beinaheabsteiger des Vorjahres Vorsprung vor dem Verfolgerduo TSV Stulln (23) und SF Weidenthal/Guteneck (23). Die Stullner entschieden das Duell gegen den TSV Tännesberg (13) mit 2:0, Weidenthal hielt den 1. FC Rötz (11) mit 4:0 auf Distanz.

TV Nabburg 1:4 (0:1) FC OVI-Teunz

Tore: 0:1 (35./Foulelfmeter) Manuel Löffelmann, 1:1 (48.) David Malcat, 1:2 (61.) Julian Hartinger, 1:3 (71.) Manuel Löffelmann, 1:4 (90./Eigentor) Johannes Ziegler - SR: Richard Kerscher (FC Wald/Süßenbach) - Zuschauer: 100 - Rot: Kircher (Nabburg) nach Spielende wegen SR-Beleidigung

In diesem Duell in Nabburg blieb der Tabellenerste den Beweis seiner Klasse schuldig. Überwiegend verlief dieses Match ausgeglichen. Der erste Durchgang brachte wenig Höhepunkte. Einzig die Elfmeterentscheidung des Unparteiischen in der 36. Minute zu Gunsten der Gäste sorgte für Aufregung, denn dieser war aus der Sicht des TV Nabburg unberechtigt. Manuel Löffelmann verwandelte zum 0:1.

Der erste gelungene Nabburger Angriff im zweiten Durchgang brachte durch David Malcat den 1:1-Ausgleich. Anschließend konnte sich keine der zwei Mannschaften durchsetzen. Der Unterschied lag am Ende darin, dass der FC OVI-Teunz seine Chancen besser nutzte als die Heimelf. Beim 1:2 trug sich Julian Hartinger in die Torschützenliste ein. Nach dem 1:3 durch Manuel Löffelmann war die Luft raus, obwohl sich der TV um eine Ergebniskorrektur bemühte. In der Nachspielzeit unterlief Johannes Ziegler ein Eigentor zum 1:4-Endstand.

TSV Stulln 2:0 1:0) TSV Tännesberg

Tore: 1:0 (41.) Daniel Götz, 2:0 (66.) Christian Zechmann - SR: Markus Schwendner (DJK Ensdorf) - Zuschauer: 120

Nach dem Trainerwechsel beim TSV Tännesberg erwartete der TSV Stulln eine motivierte Gästemannschaft, die auch so auftrat. Tännesberg ging aggressiv zur Sache, ohne unfair zu sein. Im ersten Durchgang verlief das Spiel ausgeglichen mit vielen Mittelfeldaktionen, aber nur wenig Torchancen. Kurz vor der Pause landete ein abgefälschter Schuss von Daniel Götz zum 1:0 im Tännesberger Netz.

Im zweiten Abschnitt wurde der Gast stärker. Die optische Überlegenheit der Tännesberger brachte aber nur wenig klare Möglichkeiten- Stulln zog sich zurück, überließ dem Gegner das Geschehen und lauerte auf Konter. Einen davon schloss Christian Zechmann in der 66. Minute mit dem 2:0 ab. Danach resignierte der Gast, er kam nur noch selten nach vorne. Der TSV Tännesberg konnte sich bei seinem Torwart bedanken, dass die Niederlage nicht deutlicher ausfiel.

Weidenthal/Guteneck 4:0 (1:0) 1. FC Rötz

Tore: 1:0 (25.) Claus Großmann, 2:0 (53.) Claus Großmann, 3:0 (68.) Florian Hösl, 4:0 (90.) Tobias Landgraf - SR : Ralf Waworka (SC Kleinwinklarn) - Zuschauer: 100

Der Sieg der Sportfreunde stand zu keiner Zeit außer Frage. Bis auf einige Anfangsminuten dominierte Weidenthal, der 1. FC Rötz hatte vor allem in der ersten Halbzeit keine einzige nennenswerte Angriffsaktion. In der gutklassigen Begegnung erzielte Claus Großmann in der 25. Minute den Führungstreffer.

Nach der Pause wurden die Gastgeber immer stärker. Zwangsläufig gab es weitere Treffer zu bejubeln. Claus Großmann erhöhte in der 53. Minute auf 2:0, eine Viertelstunde später sorgte Florian Hösl für das 3:0. Weidenthal hatte noch eine Vielzahl an Torgelegenheiten, doch reichte es nur noch zum 4:0 durch Tobias Landgraf in der Schlussminute.

ASV Burglengenfeld II 1:7 (1:3) SpVgg Neukirchen/B.

Tore: 0:1 (7.) Christian Biebl, 0:2 (9.) Stefan Grassmann, 1:2 (19.) Mario Götzfried, 1:3 (31./Foulelfmeter) Florian Noe, 1:4 (58.) Martin Decker, 1:5 (71.) Sebastian Kropf, 1:6 (83.) Florian Noe, 1:7 (85.) Alexander Bucher - SR : Markus Nachreiner (Cham) - Zuschauer: 50

aho) Gegen die spiel- und lauffreudigen Gäste hatte der ASV Burglengenfeld II keine Chance. Gleich zu Beginn trafen Christian Biebl und Stefan Grasmann mit einem Doppelschlag zum 0:2. Davon erholte sich der Tabellenletzte nur schwer. Als Mario Götzfried auf 1:2 verkürzte, glaubten die Gastgeber an ein gutes Ende. Dann aber verwandelte Florian Noe einen Elfmeter zum 1:3.

Beim ASV lief nicht mehr viel zusammen, während Neukirchen einige schöne Angriffe zeigte und den Vorsprung immer deutliche werden ließ. Martin Decker erzielte das 1:4, dann traf Sebastian Kropf zum 1:5. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzten Florian Noe und Alexander Bucher nochmals mit zwei Toren in schneller Folge.

SC Kleinwinklarn 2:1 (0:1) SV Kemnath/B.

Tore: 0:1 (29./Foulelfmeter) Manuel Rom, 1:1 (58.) Ivica Tomasic, 2:1 (60.) Süreyya Fedakär - SR: Dieter Dendorfer (TSV Sattelpeilnstein) - Zuschauer: 60

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie unter Druck standen, denn es ging um wichtige Zähler im Abstiegskampf. Deshalb verlief die Partie kampfbetont, zerfahren und war durch viele Fouls geprägt. Nach einer halben Stunde bekam der SV Kemnath nach einem Foul an Manuel Rom einen Elfmeter zugesprochen, den er selbst zum 0:1 verwandelte. Kurz vorher hatte Tomasic auf Seiten der Gastgeber einen Treffer versäumt.

Nach dem Wechsel blieb es beim ausgeglichenen Spielverlauf. Zuerst hatte der Gast einige Konterchancen, die zu nichts führten. Mehr Erfolg hatte der SC Kleinwinklarn in der 58. Minute, als Ivica Tomasic zum 1:1-Ausgleich traf. Und nur zwei Minuten später hämmerte Süreyya Fedakär den Ball aus größerer Entfernung genau in den Winkel zum 2:1. Kemnath gab sich nicht geschlagen, sondern hatte mehrere Chancen zum Ausgleich, so auch in der Nachspielzeit. Allerdings hätte der Vorsprung der Heimelf da schon komfortabler sein müssen, denn Fisnik Leka hatte in aussichtsreicher Position vergeben.

SC Ettmannsdorf II 3:3 (0:1) SG Schönthal/Prem.

Tore: 0:1 (15.) Jürgen Wutz, 1:1 (68.) Martin Lunzer, 2:1 (70.) Sandro Schlegel, 2:2 (73.) Martin Heimerl, 2:3 (80.) Martin Heimerl, 3:3 (90.) Sandro Schlegel - SR : Thomas Fischer (ASV Burglengenfeld) - Zuschauer: 50

Auch in dieser Partie stellte die SG Schönthal/Premeischl ihren Ruf als Unentschiedenkönig unter Beweis. In einem spannenden Spiel stand es am Ende gerechterweise 3:3. Dabei hatte der SC Ettmannsdorf II anfangs einige Probleme mit der Spielweise des Gegners. Zwar gab es die eine oder andere Torchance, doch trafen die Angreifer nicht. Nach einer Viertelstunde erzielte Jürgen Wutz die Führung für die SG, die bis zur Pause Bestand hatte.

Mit Beginn der zweiten Hälfte erhöhte die Heimelf ihre Angriffsbemühungen, doch erst in der 68. Minute gelang Martin Luinzer der zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:1-Ausgleich. Als Sandro Schlegel nur zwei Minuten später zum 2:1 traf, hofften die Gastgeber auf einen positiven Verlauf. In der 73. Minute nutzte Martin Heimerl eine Unachtsamkeit in der heimischen Abwehr zum 2:2. Dass die SG Schönthal/Premeischl mehr wollte, unterstrich sie mit weiteren Torchancen. Wiederum war es Martin Heimerl, der in der 80. Minute das 2:3 beisteuerte. Nun berannten die Ettmannsdorfer das Gästegehäuse. Es lief bereits die Nachspielzeit, als Sandro Schlegel zur Stelle war und das 3:3 erzielte.

Gleiritsch/Trausnitz 0:0 SV Neubäu

SR: Dominik Schwarz (FC Zandt) - Zuschauer: 150 - Gelb-Rot: (88.) David Weiß (Neubäu) Foulspiel

Keine Treffer sahen die Zuschauer am Samstag in Gleiritsch. Torlos stand es am Ende einer kampfbetonten Begegnung zwischen der heimischen SG und dem SV Neubäu. Das Spiel war geprägt von vielen Standards wie Freistöße oder Eckbälle, die nur selten für Gefahr sorgten. Anfangs verlief die Partie ausgeglichen, dann wurde die Heimelf stärker. Ihre Möglichkeiten konnte sie aber nicht verwerten. Nach der Pause versuchten beide Teams, die Führung zu erzielen, doch standen die Abwehrreihen sicher. Die SG wirkte entschlossener im Spiel nach vorne, jedoch gab es gegen die dichtgestaffelte Neubäuer Abwehr kein Durchkommen. Der Gast verlegte sich auf Konter, allerdings brachten auch diese Nichts ein, sodass es am Ende bei der nicht unverdienten Punkteteilung blieb.
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