"Der Gegner muss liefern"
Ettmannsdorf entspannt ins Duell mit dem Spitzenreiter

Sport
Schwandorf
13.10.2017
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Für den SC Ettmannsdorf ist die Vorrunde in der Landesliga bislang alles andere als zufriedenstellend verlaufen. Die Mannschaft steckt als Tabellensechzehnter mitten im Abstiegskampf und ist auf jeden Punkt angewiesen. Am Sonntag (15 Uhr) steht das letzte Spiel der Hinrunde an, und da erwartet der SCE den Meisterschaftsfavoriten SSV Jahn Regensburg II.

Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick für die Ettmannsdorf als unlösbar erscheint. Hier der souveräne Tabellenerste, der immer wieder seinen Kader mit Jungprofis aufstockt und deshalb von Sieg zu Sieg eilt. Jedoch sind die Regensburger nicht unschlagbar, was die Vergangenheit gezeigt hat. Auf der anderen Seite steht der SCE, dessen Markenzeichen der letzten Wochen Verunsicherung und Verkrampfung und daraus resultierende Niederlagen waren. Der Trainerwechsel vor knapp zwei Wochen hat bereits in Cham eine erste leichte Wirkung gezeigt, obwohl der Erfolg noch ausgeblieben ist. Doch der wird sich einstellen, davon ist der neue Coach Mario Albert überzeugt. "Die Spieler haben Landesliganiveau, das werden sie zeigen", sagt er.

Das Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg II geht er mit seiner Truppe ziemlich entspannt an. "Wir haben nichts zu verlieren. Der Gegner ist der Favorit, er muss liefern. Wir werden versuchen, es den Gästen so schwer wie möglich zu machen und sie zu ärgern", meint Albert. Personell haben sich die Reihen wieder etwas gefüllt. So kehren mit Lukas Rothut, Ludwig Hofer und Dennis Kramer drei Stammspieler in den Kader zurück. Während Maximilian Nimsch weiterhin verletzt fehlt, ist der Einsatz von Alexander Kiendl, der in Cham bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden musste, fraglich.
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