24.12.2016 - 02:10 Uhr
SchwandorfSport

Eishockey ERSC Amberg erwartet bärenstarke Bad Aiblinger

Amberg. Am zweiten Weihnachtsfeiertag (19 Uhr) startet der ERSC Amberg mit einem Heimspiel in die Zwischenrunde. Hier gibt es keinen einfachen Gegner mehr, aber der am Montag ist schon ein ganz spezielles Kaliber - und im Moment besonders gut drauf.

von Redaktion OnetzProfil

Die "Aibdogs" vom EHC Bad Aibling haben zuletzt für Schlagzeilen gesorgt. In Gruppe 2 der Landesliga-Vorrunde waren die Oberbayern mit vier Niederlagen gestartet und hatten die "Rote Laterne" des Tabellenletzten in der Kabine hängen. Dann folgten aber zehn Siege am Stück und die Chiemgauer erreichten - wie auch Amberg - den zweiten Rang in ihrer Gruppe. Sie sind praktisch die Mannschaft der Stunde. Kein Wunder, dass Coach Manuel Kofler von einem "riesengroßen Selbstvertrauen" seines Teams spricht. Das größte Plus sei die mannschaftliche Geschlossenheit, meint Kofler und schickt auch schon eine Warnung in Richtung Konkurrenz: "Wir verschenken keine Punkte. Man muss uns erst einmal schlagen." Der Respekt vor den anderen Mannschaften sei da - nicht mehr und nicht weniger.

Das ist auch die Prämisse beim ERSC Amberg in dieser Saison: Immer Respekt vor dem Gegner haben und den Erfolg über die gesamte Mannschaft suchen. Momentan hat man allerdings erst mal den dreifachen Verletzungsschock aus dem Schweinfurt-Spiel zu verdauen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies nicht zu einer Schockstarre ausweitet. Vor allem, weil die Diagnose bei Boris Flamik korrigiert wurde und die Ausfallzeit sich wegen eines angebrochenen Brustbeins auf vier bis sechs Wochen verlängern dürfte.

Erfreuliche Nachrichten

Damit fehlen den Löwen ihr Abwehrchef und wegen des Mittelhandbruchs von Dominik Schopper zudem ihr treffsicherster Stürmer langfristig. Auch die ausgekugelte Schulter von Daniel Trometer lässt ihn nicht von Heute auf Morgen auf dem Eis zurück erwarten. Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten, was das Personal betrifft: Hampl, Rybka, und Farnbauer - die gegen Schweinfurt noch gefehlt hatten - dürften allesamt wieder dabei sein.

Gegen die Aibdogs sind vor allem Teamgeist und Disziplin gefragt, denn die Löwen müssen zudem ohne ihren "Chef" an der Bande auskommen. Coach Alex Reichenberger befindet sich über Weihnachten auf einer Fortbildung. Es bietet sich an, dass dessen Aufgaben "interimsmäßig" Boris Flamik übernimmt.

Trotz des immensen Verletzungspechs streben die Löwen einen Platz in den Play-offs an. Dazu muss man vorrangig seine Heimspiele gewinnen und am besten gleich damit gegen Bad Aibling beginnen. Das letzte Aufeinandertreffen der Teams datiert aus der Oberliga-Saison 1999/2000. Damals gewann Bad Aibling - noch als Profiteam "Dragodiles" mit Spielern wie Samanski, Kopecky, Slezak, Taticek oder Berwanger, dem heutigen Weidener Trainer, beide Vergleiche. Aber das ist Schnee von Gestern.

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