25.08.2017 - 21:22 Uhr
SchwandorfSport

Ettmannsdorf gegen Hutthurm aber vor einer schweren Aufgabe SC will "wahres Gesicht zeigen"

Ettmannsdorf. Das Unentschieden in Schwarzenfeld am vergangenen Samstag hat beim SC Ettmannsdorf bis in die neue Woche hinein nachgewirkt. Nach intensiven Gesprächen und Analysen geht die Mannschaft nun in das Heimspiel gegen den SV Hutthurm am Sonntag um 15 Uhr. Geht es nach der Stimmung und der Trainingsleistung der Spieler, steht einem Heimerfolg gegen die starken Niederbayern nichts im Weg.

Angreifer Dominik Siebert von der DJK Gebenbach wechselte kurzfristig zum SC Ettmannsdorf. Bild: aho
von Autor AHOProfil

Die Punkteteilung in Schwarzenfeld hatte sich der SCE auf jeden Fall verdient, obwohl die Leistung nicht überragend war. In diesem Derby hatten sich die Spieler selbst unter Druck gesetzt, sie wollten offensichtlich zu viel. Augenscheinlich hatte sich die Mannschaft die Aufgabe gegen den punktlosen Tabellenletzten einfacher vorgestellt. Erst in letzter Minute konnte die drohende Niederlage abgewendet werden.

Jetzt geht es für den SC Ettmannsdorf um die Wiedergutmachung. "Am Sonntag wollen wir unser wahres Gesicht zeigen", sagt der Teammanager Bernd Heinisch in Vertretung von Trainer Thorsten Baierlein, der in Urlaub ist. Die Spieler wüssten selbst, dass sie in der Pflicht stehen. Während der vergangenen Tage haben Co-Trainer Alexander Friedl und Mario Albert das Training geleitet. Zusammen mit Bernd Heinisch und Abteilungsleiter Georg Fleischmann wurden zahlreiche Gespräche geführt und die Probleme der letzten Wochen ausgeräumt. Nun richtet sich der Blick nach vorne, wobei die kommende Aufgabe jedoch sehr schwierig ist.

Der SV Hutthurm zählt zu den erfahrenen Teams der Landesliga und hat sehr viele gute Einzelspieler in seinen Reihen. Alle Mannschaftsteile sind optimal besetzt. In dieser Begegnung wird es sich der SCE nicht leisten können, die ersten Minuten zu verschlafen. "Dieses Mal müssen die Spieler von Anfang an hellwach und konzentriert sein. Es wird auch auf die kämpferische Einstellung ankommen", warnt Heinisch, der sich den kommenden Gegner bei seinem Auftritt gegen Etzenricht angeschaut hat. Seitens der Verantwortlichen genießt die Mannschaft, in der viel Qualität steckt, das volle Vertrauen. Was fehlt, ist die Belohnung für die Mühen der zurückliegenden Wochen.

Im Heimspiel gegen den SV Hutthurm müssen zahlreiche Stammspieler ersetzt werden. So fehlt nicht nur der gesperrte Erkan Kara, sondern auch Philipp Peter und Sebastian Fischer, die verletzt sind. Weiterhin fällt mit Dennis Kramer ein Angreifer aus, er hat sich zwei Zehen gebrochen. Aus diesem Grund bestand für den SCE Handlungsbedarf in der Offensive. Neuzugang Dominik Siebert aus Gebenbach könnte erstmals im Trikot der Gastgeber auflaufen.

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