17.11.2017 - 20:10 Uhr
SchwandorfSport

FC OVI-Teunz muss zur SG Gleiritsch: Spitzenreiter tritt im Derby an

Nur eine Partie wird vorige Woche in der Kreisliga West gespielt, denn der kurzfristige Wintereinbruch, macht die Plätze unbespielbar. Auch für diesen Sonntag sind die Vorhersagen nicht gerade optimal.

Jubel im Schneegestöber: Der FC OVI-Teunz führte zwar vorigen Sonntag gegen den TSV Tännesberg, aber der Schiedsrichter brach zur Halbzeit das Spiel ab. Die Szene könnte sich auch an diesem Wochenende wiederholen, denn die Wettervorhersage verheißt nichts Gutes. Bild: Eger
von Autor HÜRProfil

Die Paarung SpVgg Neukirchen/Balbini gegen die SG Schönthal/Premeischl (0:1) ist die einzige, die am vorigen Sonntag durchgezogen wurde. In Oberviechtach (FC OVI-Teunz - TSV Tännesberg), brach der Schiedsrichter in der Halbzeit das Spiel ab. Schnee, Regen und Matsch ließen einen geregelten Spielbetrieb nicht mehr zu.

Am Wochenende hoffen die Vereine natürlich, dass möglichst alle Partien angepfiffen werden könnten. Mit dem Derby zwischen der SG Gleiritsch/Trausnitz und dem Spitzenreiter FC OVI/Teunz steht ein zuschauerträchtiges Prestigeduell an. "Wir wollen den favorisierten Spitzenreiter 90 Minuten fordern", lautet die Kampfansage von Gastgeber-Coach Michael Babl im Vorfeld.

SC Ettmannsdorf II Sa. 14.15 FC Rötz

Ettmannsdorfs Trainer Armin Rank ist zufrieden, denn beim Trainingsbesuch läuft es gut. Dies stimmt den erfahrenen Coach zuversichtlich. Mit der gewohnten Heimstärke hofft er, drei Punkte einfahren zu können. Damit könnte sich der SC in der Tabelle von den Gästen absetzen.

Nach dem Auswärtssieg der Rötzer beim TV Nabburg musste die Partie gegen den TSV Stulln zu Hause abgesagt werden. Der FC benötigt im Kampf um den Klassenerhalt dringend die Zähler und hofft, dass er nahtlos an die Leistungen beim Spiel gegen Nabburg anknüpfen kann.

SG Schönthal/Prem. Sa. 14.30 SV Kemnath/B.

Für SG-Trainer Wolfgang Galli zählt nach dem Achtungserfolg in Neukirchen-Balbini gegen den Aufsteiger aus Kemnath nichts anderes als ein Sieg. "Wenn wir noch vorne eingreifen wollen, müssen wir gewinnen", so Galli. Personell musste der erfahrene Trainer verletzungsbedingt einige Streichungen im Kader vornehmen. Vor allem der Ausfall von Kreativspieler Martin Heimerl bereitet ihm Sorgen.

"Wir werden in Premeischl 90 Minuten fighten", so Gästetrainer Maximilian Birner. Trotz der Spielabsage am letzten Wochenende hofft er, dass seine Mannschaft an die Leistung der vorhergehende Woche nahtlos anknüpfen kann.

TSV Stulln So. 14.15 SV Neubäu

Christian Zechmann möchte mit seinem Team noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um im letzten Spiel des Jahres zu punkten. Für den Stullner Spielertrainer ist es ganz besonders wichtig, Neubäus Torjäger Tomas Bahleda in den Griff zu bekommen. "Wir freuen uns auf das Highlight, denn wir treffen auf ein Team, das als Topfavorit in die Saison gestartet war."

Der SV Neubäu reist in Bestbesetzung an. Nach Meinung von SV-Trainer Adi Götz geht es im letzten Auswärtsspiel der Saison für den SV Neubäu gegen einen der Meisterschaftsanwärter. "Stulln hat eine junge ausgeglichene Mannschaft. Christian Zechmann kann auch alleine Spiele entscheiden", schwärmt Götz über einen seiner ehemaligen Spieler.

TSV Tännesberg So. 14.15 SpVgg Neukirchen/B.

Der Kader des TSV Tännesberg wird langsam wieder komplett. "Aufgrund der Tabellenkonstellation kann für uns nur ein Sieg die Zielmarke sein", so die Vorgabe von Neu-Trainer Marek Vit.

Die SpVgg Neukirchen-Balbini musste letzten Sonntag die erste Niederlage seit vielen Wochen einstecken. "Wir lassen uns jetzt nicht aus der Bahn werfen und möchten dieses Spiel wieder positiv gestalten", so SpVgg-Trainer Andi Rogalski. Seine Mannschaft habe in den Vorwochen gezeigt, was in ihr steckt. Ein Auswärtssieg beim unter Druck geratenen TSV Tännesberg traut Andi Rogalski seinen Spielern problemlos zu.

SG Gleiritsch So. 14.15 FC OVI/Teunz

Im Prestigeduell und Nachbarschaftsderby zwischen der SG Gleiritsch/Trausnitz und dem Spitzenreiter FC OVI/Teunz möchte SG-Trainer Michael Babl die Gäste so lange wie möglich beschäftigen. Von Vorteil ist, dass die SG-Elf wieder vollzählig auflaufen kann. Der Spielabbruch des FC OVI/Teunz am vergangenen Wochenende gegen den TSV Tännesberg zur Halbzeit, wollen die Verantwortlichen des Spitzenreiters möglichst schnell abhaken und nach vorne schauen.

"Dieses Derby ist natürlich etwas Besonderes", so FC-Trainer Claus Frank, der in diesem Auswärtsspiel die nötige Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit seiner Spieler einfordert. Des Weiteren erwartet der Erfolgstrainer eine stärkere SG-Truppe als dies noch im Hinspiel der Fall war. Die Personaldecke ist bei den Gästen nahezu unverändert zur Vorwoche.

TV Nabburg So. 14.15 SF Weidenthal/Gut.

Der TV Nabburg erwartet mit den Sportfreunden eine Spitzenmannschaft der Liga. "Wir wollen die Scharte aus dem Hinspiel wettmachen und den Gästen auf Augenhöhe begegnen", berichtet Nabburgs Abteilungsleiter Andreas Eckl. Dies sei seiner Meinung nach nur umsetzbar, wenn die Mannschaft die heftigen Fehler in der Abwehr abstellen kann.

Die SF Weidenthal/Guteneck treten selbstbewusst in Nabburg auf. "Ich erwarte eine dominante Leistung meiner Mannschaft und einen Sieg gegen derzeit schwächelnde Nabburger", so SF-Trainer Christian Adler. Er erwartet, dass seine Mannschaft, die in unveränderter Formation aufläuft, trotz der Spielpause vorige Woche, Ergebnisse liefert.

ASV Burglengenfeld II So. 16.00 SC Kleinwinklarn

Für die Landesligareserve des ASV Burglengenfeld heißt es in den kommenden beiden Partien Alles oder Nichts. Trainer André Schille ist sich der Ausgangssituation bewusst: "Wenn wir beide Spiele vor der Winterpause gewinnen können, sind wir wieder dran." Taktisch wird der ASV tiefer stehen als im Hinspiel, als man sich viel zu einfach durch weite Bälle des SC Kleinwinklarn in Gefahr bringen ließ.

Auch für den Gast ist es eine Chance, mit einem Sieg wieder an den FC Rötz heranzurücken. Spielertrainer Markus Rüdiger wird seine Truppe entsprechend einstellen, um den Abstiegskampf im Städtedreieck erfolgreich zu meistern.

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