09.02.2018 - 20:00 Uhr
Schwandorf

Freude über Sieg im Bundesfinale

Die Bilanz des Arbeitskreises "Sport in Schule und Verein" kann sich sehen lassen: Vier Mannschaften lösen im vergangenen Jahr die Fahrkarten zum Bundesfinale nach Berlin. Ein Team trägt sich sogar als Bundessieger in die Annalen ein.

Schulamtsdirektorin Renate Vettori (Dritte von links), stellvertretender Landrat Jakob Scharf (Zweiter von rechts), Sparkassenrepräsentant Armin Stibich (rechts) und die Obleute des Arbeitskreises "Sport in Schule und Verein" (von links) Michael Günther, Peter von der Sitt, Martin Gradl, Renate Raab, Alexander Cistecky und Eva Wagner freuten sich über zahlreiche Erfolge im vergangenen Jahr. Bild: ohr
von Herbert RohrwildProfil

Schwandorf/Wackersdorf. Bei ihrer Sitzung zogen die Kreisobleute ein erfreuliches Fazit über die sportlichen Erfolge auf Schulebene im vergangenen Jahr. Als kommissarischer Sprecher leitete Fachberater Martin Gradl die Zusammenkunft. Schulamtsdirektorin Renate Vettori hob die gegenseitige, konstruktive Mitarbeit hervor und bedankte sich bei den Schulen für das Engagement. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf hob die Bedeutung der Kooperation von Schule und Verein hervor. Mit dem Zitat "Ein gesunder Geist möge in einem gesunden Körper sein", erinnerte Armin Stibich von der Sparkasse Schwandorf .

"Die Teilnahme an den Wettkämpfen in Fußball war wieder sehr gut", leitete Fußball-Obmann Martin Gradl die Berichte ein. Zum Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia" (JTFO) meldeten 16 Schulen insgesamt 39 Mannschaften. Als Kreissieger in den verschiedenen Klassen gingen das Gymnasium Burglengenfeld, die Realschule KMK Schwandorf, das CFG Gymnasium Schwandorf, das Gymnasium Nabburg und die Realschule St. Josef Schwandorf hervor. Von den 20 Schulen mit 89 Mannschaften im Grundschulbereich qualifizierten sich 14 Grundschulen fürs Finale in Steinberg am See. Als Sieger ging die Döpfer-Grundschule Schwandorf hervor. Andreas Pfaller blickte auf die erfolgreiche Qualifikation der Volleyball-Mädchen des CFG-Gymnasiums Schwandorf für das Bundesfinale in Berlin zurück. Im Beachvolleyball erkämpfte sich die Mannschaft des CFG -Gymnasium den Titel des Bayerischer Meisters und erreichte beim Bundesfinale den neunten Platz.

Den Kreisentscheid im Basketball gewann das CFG Schwandorf, informierte Michael Birzer. Laut Klaus Beiderbeck lösten die Tischtennismannschaft der Mädchen-Realschule Schwandorf 15 weiteren Landessiegern die Fahrkarte zum Bundesfinale nach Berlin. Im Endspiel gegen die Alexander-von-Humboldt-Schule aus Lauterbach in Hessen holte sich die Mädchen-Realschule mit 5:2 den Titel "Deutscher Meister". Zur Schwandorfer Siegermannschaft zählten unter anderem die Kaderspielerinnen Franziska Brickl und Hannah Eschenbacher sowie Milena Burandt von der DJK Ettmannsdorf.

Am Grundschulwettbewerb Gerätturnen zeigten fünf Schulen mit acht Klassen Interesse, gab Eva Wagner bekannt. Die drei vorderen Plätze belegten die Lindenschule, Teunz und Wernberg-Köblitz. Beim Grundschulmannschaftswettbewerb in Leichtathletik maßen Schüler von sieben Grundschulen ihr Können, berichtete Renate Raab. In Golf besteht ein Kooperationsmodell mit der Mittelschule Schwarzenfeld, erklärte Obmann Michael Günther. Seit Jahren sinke die Anzahl sicherer Schwimmer und gleichzeitig steige die Quote der Ertrinkungstoten gerade im Kindes -und Jugendalter dramatisch an, verdeutlichte Peter von der Sitt. Erklärtes Ziel müsse sein, so der Kreisobmann/Schwimmen, dass kein Kind die Grundschule als Nichtschwimmer verlasse.

Das Projekt "Kinder müssen schwimmen können" für die dritten Klassen aller Schwandorfer Grundschulen sei ein Erfolgsmodell. Von den insgesamt 203 Schülern konnten vor Beginn der Aktion 115 Mädchen und Buben schwimmen. Alle 203 Drittklässler erhielten eine Woche lang täglich zwei Stunden intensiven Schwimmunterricht. Die Zahl der Nichtschwimmer sank dadurch auf 14 Schüler.

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