Fußball Kreisklasse West
Haselbach hofft auf Patzer

Folgt der SV Haselbach um Christian Tschoritsch (in Schwarz-Gelb) dem TV Nabburg (in Rot) in die Kreisliga? Ein schwerer Weg: Dazu müssen sie das letzte Saisonspiel gegen den SV Diendorf selbst gewinnen und der SV Kemnath darf in Klardorf nicht gewinnen. Und dann wäre da ja auch noch die Relegation, die zu spielen wäre. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
19.05.2017
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Die Meisterschaft in der Kreisklasse West ist entschieden. Jetzt geht es um die Relegation in die Kreisliga. Haselbach braucht dabei aber einen Kemnather Punktverlust.

Der TV Nabburg (1./52) ist am Ziel seiner Träume. Nach langen Jahren des Wartens kehrt das Team von Walter Bauer durch den 3:1-Sieg beim SV Kemnath (2./46) in die Kreisliga zurück. Der Traditionsclub schlich sich leise an die eigentlichen Favoriten heran und ließ nicht mehr locker, was eine Serie von 17 ungeschlagenen Spielen und die verdiente Meisterschaft in der Kreisklasse West zur Folge hatte. Zum Saisonfinale kommt die SpVgg Pfreimd II (5./42), die als Aufsteiger ebenfalls eine tolle Saison spielte, zum gratulieren nach Nabburg.

Im Fernduell geht es zwischen dem SV Kemnath und dem SV Haselbach (3./45), der die Gunst der Kemnather Niederlage nicht nutzen konnte, um Platz zwei. Haselbach muss sein Heimspiel gegen den SV Diendorf (8./33) gewinnen, und darauf hoffen, dass die Buchbergelf beim TSV Klardorf (13./23), der sich wiederum nur mit einem Dreier theoretisch noch direkt retten könnte. Dann müsste der SV Trisching (12./25) beim TV Wackersdorf (6./37) ebenfalls voll punkten, um einem Entscheidungsspiel gegen Klardorf oder der Relegation zu entgehen.

SV Haselbach So. 15.15 SV Diendorf

Trotz der besten Rückrundenleistung verlor der SV Haselbach bei der SG SAD/Ettmannsdorf, was große Enttäuschung auslöste. Nachdem es der SV nun nicht mehr selbst in der Hand hat, über die Relegation den Aufstieg zu schaffen, ist man auf Schützenhilfe von Klardorf angewiesen. Dazu muss aber erst die eigene Hausaufgabe gegen Diendorf gemacht werden, wo die hochmotivierte Mannschaft sich mit einem deutlichen Sieg Druck auf Kemnath ausüben möchte.

Die letzte Fahrt dieser Saison kann der SV Diendorf ohne jeden Druck antreten. Beim Favoriten SV Haselbach kann die Truppe von Trainer Udo Braunschläger befreit aufspielen, will aber mit unverändertem Kader auch im siebten Match in Folge ungeschlagen bleiben.

TV Nabburg So. 15.15 SpVgg Pfreimd II

Jubelstimmung beim TV Nabburg, der nach der gewonnen Meisterschaft völlig befreit ins vorerst letzte Kreisklassenspiel gegen die Pfreimder Reserve gehen kann. Der TV will allerdings seine starke Serie von 17 ungeschlagenen Spielen ausbauen, was gegen Pfreimd sehr schwer werden dürfte. Trainer Walter Bauer hofft, dass sein Team von den Feierlichkeiten nicht zu sehr ausgelaugt ist und sich zu einer vernünftigen Leistung aufraffen kann. Die Pfreimder Reservisten freuen sich auf das Match beim benachbarten Meister und wollen die sehr gute erste Kreisklassen-Saison erfolgreich abschließen. Erst gratulieren, dann mindestens einen Punkt mitnehmen, ist die Devise der SpVgg II, die personell kaum verändert antreten wird.

FTE Schwandorf So. 15.15 SAD/Ettmannsd. III

Die Eintracht will vor eigenem Publikum einen positiven Saisonabschluss hinlegen und gegen die SG drei Punkte holen. Trainer Tom Stenzel weiß, dass das nicht leicht wird, fordert aber von seiner Mannschaft dass sie noch mal hochkonzentriert zu Werke geht. Der geschaffte Klassenerhalt sollte sich bei der SG positiv auswirken, um im Derby bei der Eintracht einen erfolgreichen Abschluss zu schaffen. Einige verletzte Spieler kehren in den Kader zurück.

TV Wackersdorf So. 15.15 SV Trisching

Die Wackersdorfer Knappen sind froh, wenn die Saison vorbei ist. Im letzten Spiel wollen sie mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot die Saison mit einem Heimsieg abschließen. Nach vier "sehr schönen" Jahren beim SV Trisching, wünscht sich der scheidende Trainer Martin Heimler einen Auswärtssieg in Wackersdorf, der gleichzeitig den Klassenerhalt bedeuten würde. Aber Fußball ist kein Wunschkonzert, deshalb fordert der SV-Coach noch einmal vollsten Einsatz und leidenschaftlichen Kampf von seiner Truppe.

TSV Klardorf So. 15.15 SV Kemnath a.B.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auch beim TSV Klardorf, der sich nicht mehr aus eigener Kraft direkt sichern kann. Im letzten Match gegen Kemnath, der selbst unbedingt gewinnen muss, um Platz zwei festzumachen, fordert Trainer Mario Eckl noch mal eine gute kämpferische Leistung, um das Unmögliche vielleicht doch noch möglich zu machen.

Glück im Unglück hatte der SV Kemnath am letzten Sonntag, als auch Haselbach eine Niederlage einstecken musste. Somit hat es der SVK den zweiten Platz weiter selbst in der Hand. Beim TSV Klardorf erwartet die Buchbergelf erheblichen Widerstand, dennoch zählen nur drei Punkte, um aus einer sehr guten, eine herausragende Saison zu machen.
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