20.04.2018 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Kreisklasse West Diendorf will die Wackersdorfer stoppen

Seit letztem Sonntag ist klar, dass sich um den Titel in der Kreisklasse West nur noch zwei Teams streiten. Die Vorteile liegen jetzt aber wieder beim TV Wackersdorf (1./51), der den SV Fischbach (3./41) endgültig abschüttelte, während die SG FC Schwandorf I/SC Ettmannsdorf III (2./49) gegen den SV Haselbach eine fast sensationelle 0:3-Pleite einstecken musste. Die Aufgabe des TV beim SV Diendorf (5./37) ist ein wenig schwerer einzustufen, als die der SG, welche die SpVgg Pfreimd II (4./38) empfängt.

von Joachim LuffProfil

Den Abstiegs-Relegationsplatz machen wohl die Eintracht Schwandorf (12./17) und der 1. FC Wernberg II (13./14) unter sich aus. Die Eintracht hofft, dass bei Gastgeber SV Fischbach (3./41), der endgültig aus dem Aufstiegsrennen ist, etwas die Luft raus ist. Die FC-Reservisten werden beim SV Haselbach (11./22) Vollgas geben müssen, zumal der Gastgeber auch noch nicht ganz aus dem Schneider ist.

SG SAD I/Ettm. III Sa. 14.15 SpVgg Pfreimd II

Nach der enttäuschenden Leistung bei der 0:3-Heimniederlage gegen Haselbach bedarf es gegen Pfreimd einer deutlichen Leistungssteigerung. Allerdings gesteht SG-Sportchef Christian Rinn dem Team nach starken Vorstellungen auch mal eine schwächere zu. Mit Pfreimd erwartet die SG eines der spielstärksten Teams, dennoch sind drei Punkte das Ziel. Die Gäste kommen ohne jeden Druck in die Kreisstadt und können befreit aufspielen, wobei die Favoritenrolle klar beim Gastgeber liegt. Die Bezirksliga-Reserve will sich aber nicht verstecken, auch wenn die personelle Situation weiterhin angespannt ist.

SV Haselbach So. 15.15 1. FC Wernberg

Der SV Haselbach konnte beim souveränen 3:0-Sieg gegen den Spitzenreiter endlich einmal sein ganzes Potenzial abrufen. Gegen Wernberg gilt es, diese Leistung zu bestätigen und den angestrebten Sieg zum endgültigen Klassenerhalt einzufahren. Spielertrainer Daniel Bohnert hat fast alle Akteure zur Verfügung. Laut FC-Interimscoach Martin Filipiak verhinderten Konditionsmängel gegen Leonberg ein besseres Ergebnis als das verdiente 2:2. Aufgrund Personalproblemen bei der "Ersten" und einiger Langzeitverletzter ist auch die Reserve personell angeschlagen, so dass der Coach noch nicht weiß, ob er elf Mann auf den Platz bekommt.

SV Trisching So. 15.15 SC Kreith

Nach der vernichtenden 1:7-Schlappe bei der Eintracht galt es beim SV Trisching, erst einmal die Wunden zu lecken. "Es war fast schon beschämend wie wir uns dort präsentiert haben", war Trainer Gerry Lösch auch Tage danach noch völlig bedient. Gegen Schlusslicht Kreith heißt es nun, die Kräfte zu bündeln, um endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu erreichen. Der Abstieg steht nach Ansicht der Kreither Verantwortlichen so gut wie fest. Was jetzt kommt, sind Charakterprüfungen, denn der SC will sich zumindest anständig aus der Liga verabschieden. Die personelle Lage hat sich etwas entspannt, auch Trainer Stefan Spickenreuther steht am Sonntag wieder an der Außenlinie.

SV Fischbach So. 15.15 Eintr. Schwandorf

Die letzten Ergebnisse der Eintracht beeindrucken auch Fischbachs Trainer Andy Miksch, der einen schweren Gang für sein Team erwartet. Er fordert seine Truppe auf, nach den letzten Rückschlägen nicht aufzugeben und das beste aus der Situation zu machen. Besonders die Torchancen sollen besser genutzt werden. In Sachen Ballkontrolle, Positionsspiel und Erspielen von Torchancen machte die Eintracht nach Ansicht ihres Trainers Rupert Frimberger in den letzten beiden Spielen große Fortschritte. Nachdem sich die Mannschaft gefunden zu haben scheint, sind alle heiß auf das Match beim Spitzenteam SV Fischbach. Dabei stehen alle Spieler zur Verfügung.

SV Diendorf So. 15.15 TV Wackersdorf

"Gegen den Tabellenführer wollen wir uns gut verkaufen, vielleicht auch für eine Überraschung sorgen", sieht Diendorfs Trainer Udo Braunschläger dem Match gegen den Favoriten optimistisch entgegen. Auch wenn mit Gollwitzer und Schweiger zwei weitere Defensivspieler ausfallen, will der SV ein gutes Spiel abliefern. Die Gäste erwarten einen heimstarken Gegner, der ihnen alles abverlangen wird, wollen aber die zurückgewonnene Tabellenführung nicht mehr hergeben. Die Euphorie ist bei den Knappen groß und so wird auch im Nabburger Süden ein Dreier angepeilt.

SG Pertolz./N'murach So. 15.15 SV Altenschwand

Vier 1:0-Siege aus den fünf Partien nach der Winterpause konnte die SG Pertolzhofen/Niedermurach durch Einsatz, Kampf und Laufbereitschaft einfahren. Auch gegen Altenschwand will die SG den Schwung beibehalten und drei Punkte einfahren. Schwer wiegt allerdings der Ausfall von Mittelfeldspieler Schäffer. In Punkto Durchschlagskraft im Angriff muss der SV Altenschwand nach Ansicht seines Trainers Hubert Scheinost noch entscheidend nachlegen, um in Niedermurach wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Er erwartet einen hochmotivierten Gastgeber, dem er mit wahrscheinlich unverändertem Kader begegnen will.

SV Leonberg So. 15.15 DJK Dürnsricht

Als "unglücklich" bezeichnete Leonbergs Trainer Christian Beer das 2:2-Unentschieden in Wernberg. Er musste seine Mannschaft wieder aufbauen, sieht sie aber auf einem guten Weg. Gegen Dürnsricht will der SV einen Schritt weiter gehen und die Punkte in Leonberg lassen. DJK-Trainer "Girgl" Winkler hofft, dass seine Truppe das schlechte letzte Wochenende, wo kein Spieler zur Normalform fand, wettmachen kann. In Leonberg soll auch Revanche für die Hinspielniederlage genommen werden. Dabei ist dieselbe Aufstellung wie zuletzt zu erwarten.

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