08.09.2017 - 22:40 Uhr
SchwandorfSport

Kreisklasse West Dürnsricht will endlich in die Spur

Klassenprimus SV Fischbach (1./15) hat gute Karten, am 7. Spieltag seine Spitzenposition in der Kreisklasse West zu behaupten. Beim SV Altenschwand (11./4) hat er allerdings ein Derby gegen einen Gegner vor der Brust, der unbedingt Punkte braucht. Auf den Fersen wird Fischbach der TV Wackersdorf (2./13) bleiben, der mit dem SV Trisching (10./7) einen schlagbaren Gegner erwartet. Die ungeschlagene SpVgg Pfreimd II (4./12) büßte durch zwei Remis in Folge die Tabellenführung ein, will aber gegen den wankelmütigen SV Haselbach (5./11) vorne dran bleiben.

von Joachim LuffProfil

Ein brisantes Derby liefern sich die bisher hinter den Erwartungen gebliebene DJK Dürnsricht (9./7) und der SV Diendorf (7./8), der wohl besser mit einem Remis leben könnte. Zum Punkten gezwungen sind auch der 1. FC Wernberg II (12./4) und sein Gast SG Pertolzhofen/Niedermurach (13./1). Der erste Trainerwechsel wurde bei Schlusslicht SC Kreith (14./0) vollzogen. Mit Stefan Spickenreuther für Ernst Schubert hofft der SC bei Eintracht Schwandorf (8./8) auf die Wende.

FC Wernberg II Sa. 12.30 Pertolzh./N'murach

"30 Minuten guter Fußball reicht nicht, um in Diendorf etwas zu holen", ärgert sich Wernbergs Reserve-Trainer Franz Schwirtlich, der als Grund für die Niederlage Ungenauigkeit im Torabschluss ausmachte. Mit der SG Pertolzhofen/Niedermurach erwartet er einen gleichstarken Gegner, wobei aber ein Heimsieg angestrebt wird. Auer fehlt verletzungsbedingt. Bei den Gästen hatten durch die Spielpause einige Spieler Zeit zu regenerieren. In Sachen Personal geht es trotzdem nur langsam bergauf. Obwohl sich die Mannschaft auch am Samstag wieder von alleine aufstellt, will die SG mit verstärkter Abwehr und Verwertung der Chancen, die drei Punkte aus Wernberg entführen.

SG Sad I/Ettmann. III Sa. 14.15 SV Leonberg

Nach dem spielfreien Wochenende erwartet die SG mit dem SV Leonberg einen als Top-Favorit eingeschätzten Gegner. Bei der SG kehren einige Verletzte und Urlauber in den Kader zurück. Man erwartet ein sehr schweres Match, bei dem eine konzentrierte und kämpferische Leistung nötig sein wird, um den angepeilten Heimdreier zu realisieren. Die Gäste kommen nach dem überzeugenden 6:0-Sieg über Haselbach beruhigt in die Kreisstadt. Trainer Christian Beer freut sich, dass sich seine Truppe immer besser einspielt und die versuchen will, etwas Zählbares mitzunehmen.

DJK Dürnsricht Sa. 16.00 SV Diendorf

Dürnsrichts Trainer "Girgl" Winkler spricht nach der Niederlage in Fischbach von einem total verkorksten Saisonstart seiner DJK. Gegen Diendorf gilt es nun, alles zu versuchen, damit die Punkte, egal wie, in Dürnsricht bleiben. Dazu gilt es unbedingt die individuellen Fehler abzustellen. Auch für die Diendorfer Gäste wäre es laut Trainer Udo Braunschläger wichtig, nach dem Sieg gegen Wernberg in Dürnsricht nachzulegen. Dazu dürfen aber die Torchancen nicht so kläglich vergeben werden. Zu den Langzeitverletzten gesellte sich nun auch Lobinger mit einem Schien- und Wadenbeinbruch, ansonsten ist der Kader komplett.

SpVgg Pfreimd II So. 13.15 SV Haselbach

Auch wenn es zuletzt nur zu zwei Unentschieden reichte, war Pfreimds Spielertrainer Tobias Bernklau mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Das Team hätte sich nur nicht belohnt. Den Schwung wollen die Bezirksliga-Reservisten mit in die Partie gegen Haselbach nehmen und dabei die Chancen besser verwerten. Die schlechteste Leistung der Haselbacher seit Jahren, endete am letzten Sonntag in Leonberg in einem Debakel. Dies lässt sich vielleicht mit dem jungen, unerfahrenen Aufgebot entschuldigen, da viele Stammkräfte länger ausfallen. In Pfreimd gilt es, mit Kampf dagegen zu halten, um vielleicht einen Punkt mitzunehmen.

Eintr. Schwandorf So. 14.15 SC Kreith

Für Eintracht-Trainer Tom Stenzel gilt es nach dem guten Spiel letzte Wochen gegen Pfreimd, in einem weiteren Heimspiel gegen Kreith nachzulegen. Dabei will sich die Eintracht nicht vom Tabellen- und Punktestand der Gäste blenden lassen und diese unterschätzen, sonst könnte es eine böse Überraschung geben, warnt der Coach. Mit dem neuen Trainer Stefan Spickenreuther, der letzte Woche Ernst Schubert ablöste, wollen die Kreither die Wende herbeiführen. Aber leichter gesagt als getan, denn der neue Coach hat acht abwesende oder angeschlagene Spieler in seinen Reihen. Trotz dieser Problem will der SC durch Umstellungen in der Abwehr versuchen, wenigstens einen Punkt mitzunehmen.

TV Wackersdorf So. 15.15 SV Trisching

Am Sonntag spielt der TV Wackersdorf erstmals im Schwandorfer Sepp-Simon-Stadion. Dazu kann Trainer Matthias Pautsch aus dem Vollen schöpfen, da ihm außer dem verletzten Shakeel alle Spieler zur Verfügung stehen. Weil die Mannschaft derzeit gut drauf ist, wird gegen Trisching ein Heimsieg erwartet. Gästetrainer "Gerry" Lösch sieht seine Truppe beim Tabellenzweiten als klaren Außenseiter. Gegen die Angriffsmaschinerie des Titelaspiranten, sagt Lösch, muss sich der SV auf Schwerstarbeit in der Defensive einstellen. Punkte wird sein Team gegen andere Teams holen müssen, aber es wird alles versucht, um zu punkten. Es fehlt Urlauber Rito.

SV Altenschwand So. 15.15 SV Fischbach

In Altenschwand ist man sich bewusst, dass jetzt Punkte her müssen, um den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld nicht zu verpassen. Trainer Thomas Haller weiß zwar, dass dies gegen den Spitzenreiter extrem schwer wird, hofft aber auf die eigenen Gesetze eines Derbys und die besondere Motivation seines Teams. Fischbachs Trainer Andy Miksch weiß um die eigenen Gesetze eines Derbys. Nichtsdestotrotz will der SV Fischbach aber auch in Altenschwand punkten, um vorne zu bleiben. Dazu fordert der Coach aber verbesserte Defensivarbeit und genaueres Passspiel.

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