05.05.2017 - 20:56 Uhr
SchwandorfSport

Kreisklasse West: Nabburg kann davonziehen

Nach dem 3:0-Derbysieg gegen Trausnitz ist der TV Nabburg mehr denn je unterwegs Richtung Meisterschaft. Der ärgste Verfolger Kemnath hat momentan drei Punkte Rückstand und will aufholen. Die Buchberg-Elf will drei Zähler - und zwar ebenfalls gegen den TSV Trausnitz, der eine schwache Heimbilanz aufweist.

Torjubel des Spitzenreiters: Der TV Nabburg mit (von links) Patrick Greindl, Kamil Krysl und Felix Scharf besiegte am vergangenen Wochenende Trausnitz mit 3:0. Der TSV bekommt es jetzt mit Nabburgs schärfstem Verfolger zu tun: Die Buchberg-Elf kommt ins Pfreimdtal. Bild: mhs
von Joachim LuffProfil

In der Kreisklasse West ist der TV Nabburg (1./46) weiter auf Titelkurs. Das ist das Resultat einer Serie von sagenhaften 15 ungeschlagenen Spielen und jetzt kommt mit dem TSV Klardorf (13./22) ein Gegner mit argen Abstiegssorgen, der derzeit nicht das Format hat, den Klassenprimus ins Stolpern zu bringen. Der SV Kemnath (2./43) hat sich den Aufstiegs-Relegationsplatz zurückerobert und will diesen beim heimschwachen TSV Trausnitz (6./34) und dem ehemaligen Trainer Gerry Lösch nicht gleich wieder abgeben. Dem SV Haselbach (3./42) dürfte die Enttäuschung über die Derby-Niederlage beim SC Kreith (11./24) noch tief sitzen. Kann er gegen den SV Trisching (10./25) nicht gewinnen, könnte der Zug in Richtung Aufstieg abgefahren sein. Im Tabellenkeller dürften für den SC Weinberg (14./20) schon die Lichter ausgegangen sein. Nur mit einem Dreier gegen den SV Diendorf (8./29) und zwei weiteren Siegen besteht noch eine kleine Hoffnung.

FTE Schwandorf So. 14.30 SC Kreith

Nach der starken Leistung am Dienstag in Pfreimd erwartet die Eintracht auch gegen Kreith ein sehr schweres Match. Dabei darf der gegen den Abstieg kämpfende Gegner auf keinen Fall unterschätzt werden, sondern es soll mit dem Elan und der Leidenschaft aus den letzten Spielen weitergehen, um als Sieger den Platz zu verlassen. "Ein tolles Gefühl endlich mal wieder einen Sieg zu genießen, noch dazu im Derby gegen den Tabellenzweiten Haselbach", freut sich Kreiths Trainer Ernst Schubert. "Wir brauchen noch einen weiteren Dreier um die Klasse zu halten, ob das ausgerechnet beim Angstgegner Eintracht gelingt, ist eher unwahrscheinlich." Der Fokus liegt somit auf den letzten beiden Spielen, wobei das Team aber auch gegen die Eintracht punkten soll.

TV Nabburg So. 15.15 TSV Klardorf

Mit dem zweiten Heimspiel in Folge will der TV Nabburg die Spitzenposition festigen. Allerdings dürfen die abstiegsbedrohten Gäste keinesfalls unterschätzt werden. "Nur mit einer konzentrierten Leistung wie in den letzten Spielen wird es zu einem Dreier reichen", appelliert TV-Trainer Walter Bauer an seine Truppe, den Gegner ernst zu nehmen. Bis auf Ziegler sind alle Mann an Bord. Die Gäste gehen mit der Einstellung "jedes Spiel muss erst gespielt werden" in die Partie beim Favoriten in Nabburg. "Wir stecken den Kopf nicht in den Sand und werden versuchen den Klassenerhalt zu schaffen", sagt Klardorfs Trainer Mario Eckl.

SC Weinberg So. 15.15 SV Diendorf

Die Karten für den Klassenerhalt stehen für den SC Weinberg nicht gut. Aber Trainer Richard Wagner und sein Team wollen die kleine Chance in den letzten drei Spielen nutzen und versuchen jedes dieser Endspiele zu gewinnen. Die Mannschaft ist immer noch motiviert und will gegen Diendorf den ersten Dreier einfahren. Auch die Gäste sind rein rechnerisch noch nicht gesichert, weshalb es wichtig wäre, auf dem Weinberg zu gewinnen. SV-Trainer Udo Braunschläger erwartet aber kein leichtes Spiel und einen Gastgeber, der die letzte Chance zum Klassenerhalt nutzen will. Dennoch ist er zuversichtlich, dass mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Einsatzwillen ein Sieg gelingt.

SV Leonberg So. 15.15 SG SAD I /Ettm. III

"Für uns wird es Zeit, den Klassenerhalt perfekt zu machen", hofft Leonbergs scheidender Trainer Armin Rank, der sich noch über die beiden in Trisching verschossenen Elfer ärgert. Der Gast aus der Kreisstadt verstärkt sich immer wieder mit Spielern aus den höherklassigen Teams, so dass die Chancenverwertung endlich mal stimmen muss, um gegen die SG erfolgreich zu sein. Je nachdem, ob das Nachholspiel am Freitag in Pfreimd erfolgreich gestaltet wurde oder nicht, ist die Ausgangsposition für die SG beim Match in Leonberg unterschiedlich: Bei keinem Sieg in Pfreimd muss gegen den SVL unbedingt ein Dreier her, mit einem Dreier im Rücken würde zwar auch am Sonntag ein solcher anvisiert, aber es könnte ein Punkt weiterhelfen.

SV Haselbach So. 15.15 SV Trisching

Die Haselbacher trauern ein wenig der unnötigen Niederlage im Derby gegen Kreith nach, wo es trotz einer guten Leistung und klarer Dominanz eine unglückliche Pleite gab. Auch Trisching ist kein einfacher Gegner für den SVH, gegen den es meist schlechte Ergebnisse gab. Die Personalsituation ist zudem weiter angespannt. "Der Einsatzwille und die Moral meiner Mannschaft sind weiterhin top, aber wir lassen zu viele Chancen liegen und können uns deshalb nicht aus der Abstiegszone befreien", sagt Trischings Trainer Martin Heimler. In Haselbach erwartet er ein sehr schweres Spiel gegen einen gereizten Titelfavoriten, der die Derbyniederlage gegen Kreith auswetzen will. Eine kleine Chance rechnet sich der SVT aber aus.

TV Wackersdorf So. 15.15 SpVgg Pfreimd II

Nach der Niederlage in Kemnath, wo der TV Wackersdorf eine indiskutable Leistung bot, wollen die Knappen gegen die Pfreimder Reserve alles versuchen, um drei Punkte gutzuschreiben. Nach dem Motto: Schlechter geht es nicht, es kann nur besser werden. Die Gäste reisen mit drei Spielen in sechs Tagen und deshalb mit großer Belastung auf den Holzberg. Die SpVgg erwartet schon alleine deshalb keine leichte Aufgabe und peilt einen Punkt an, um den Abstand zum Gegner zu halten. Die Personaldecke der Bezirksligareserve ist weiter sehr dünn.

TSV Trausnitz So. 15.15 SV Kemnath a. B.

Nach Nabburg, wo die Pfreimdtaler eine verdiente 0:3-Niederlage bezogen, geht es nun gegen den nächsten Titelanwärter. Über diesen Gast freut sich TSV-Trainer Gerry Lösch besonders, weil er gegen seinen Ex-Club viele bekannte Gesichter und Freunde wiedersehen wird. Gastgeschenke soll es aber keine geben, die Trausnitzer wollen ihre Heimbilanz aufpolieren, dabei aber mehr Einsatzbereitschaft wie in Nabburg zeigen. Die Gäste vom Buchberg wollen sich nur auf das Spiel in Trausnitz konzentrieren und nicht auf die anderen Mitanwärter auf die Spitzenplätze schauen. Dabei gilt es, an die Leistung gegen Wackersdorf anzuknüpfen und möglichst die drei Punkte mitzunehmen, um den zweiten Platz zu behaupten.

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