13.10.2017 - 20:10 Uhr
SchwandorfSport

Kreisklasse West SG Pertolzhofen/Niedermurach kämpft schon um den Anschluss

Der SV Fischbach (3./25) wurde an der Tabellenspitze abgelöst. In der 12. Runde läuft der SV sogar Gefahr, den Anschluss ans Spitzenduo zu verlieren. Während der neue Spitzenreiter SG SAD I/Ettmannsdorf III (27, ein Spiel weniger) gegen den SV Altenschwand (9./11) ebenso wie der TV Wackersdorf (2./26) eine lösbare Aufgabe vor der Brust haben, müssen die Fischbacher im Verfolgerduell bei der starken SpVgg Pfreimd II (4./24) Farbe bekennen. Immer tiefer in den Abstiegssog wird die noch sieglose SG Pertolzhofen/Niedermurach (14./2) gezogen. Gelingt auch im Kellerduell gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten SC Kreith (13./4) nicht der erste Dreier, ist der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze völlig dahin. Der FC Wernberg II (12./8) strebt gegen die DJK Dürnsricht (8./13) den dritten Saisonsieg an. Im Derby SV Diendorf (6./18) gegen den SV Trisching (7./17) erscheint der Ausgang offen.

von Joachim LuffProfil

SG SAD/Ettmann. III Sa. 14.15 SV Altenschwand

Aufgrund von Unkonzentriertheiten in der Defensive, beschreibt der Sportliche Leiter der SG, Christian Rinn, den Sieg in Dürnsricht als glücklich. Diese Mängel müssen gegen Altenschwand, das auf keinen Fall unterschätzt werden darf, abgestellt werden. Trotz des Ausfalls einiger Spieler sind drei Punkte das Ziel. Die Gäste gehen nicht gerade mit optimalen Vorzeichen in die Partie beim Spitzenreiter. Trainer Hubert Scheinost muss neben dem langzeitverletzten Götz auch auf den gesperrten Pogrzeba und den beruflich verhinderten Keeper Wimmer verzichten. Mit voller Besetzung hätte sich der Coach mehr ausgerechnet, aufgrund der miserablen personellen Situation wär er mit einem Punkt zufrieden.

SpVgg Pfreimd II So. 13.15 SV Fischbach

Für das Spitzenspiel und Verfolgerduell gegen Fischbach hat sich die Pfreimder Reserve eine gute Ausgangsposition geschaffen. Auch gegen den gestürzten Spitzenreiter will die SpVgg selbstbewusst auftreten und das Match für sich entscheiden. Spielertrainer Tobias Bernklau geht davon aus, dass das Spiel durch Kleinigkeiten entschieden wird. Für Fischbachs Trainer Andy Miksch ist die Pfreimder Reserve Favorit im Verfolgerduell, zumal sich bei ihm aufgrund einiger kranker, verletzter und angeschlagener Spieler die Aufstellung erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.

FC Wernberg II So. 13.30 DJK Dürnsricht

"Wir haben gegen die spielstarken Pfreimder Gegentore bekommen, die vermeidbar gewesen wären", ärgert sich FC-Trainer Franz Schwirtlich noch über die Niederlage vor Wochenfrist. Gegen die auswärtsstarken Dürnsrichter ist die Personalsituation weiter angespannt, dennoch wird ein Heimsieg angestrebt. Die Gäste aus dem Fensterbachtal stehen nach der vermeidbaren Niederlage gegen SAD/Ettmannsdorf unter Zugzwang. Um sich wenigstens im Mittelfeld der Tabelle zu halten und zu punkten, fordert Trainer Girgl Winkler, die Abwehrfehler abzustellen und die Chancen besser zu verwerten.

SV Haselbach So.15.15 TV Wackersdorf

Beim SV Haselbach steht seit dem letzten Wochenende mit Wolfgang Kummert, Andreas Dengler und Manuel Knauer ein neues Trainerteam am Ruder. Nach der schmerzhaften Niederlage in Altenschwand erwartet der SV auch mit Wackersdorf einen sehr starken Gegner. Aber das Team ist motiviert und bereit. Bei den Gästen ist derzeit alles in bester Ordnung. Auch in Haselbach wollen die Knappen ihre Erfolgsserie fortsetzen, dabei den Gastgeber aber auf keinen Fall unterschätzen.

SV Leonberg So. 15.15 Eintr. Schwandorf

Aufgrund vieler erkrankter und verletzter Spieler hat Leonbergs Trainer Christian Beer während der Woche versucht, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Bei den Gästen haben die Spieler Sven Jäger und Vaclav Klail für Tom Stenzel das Traineramt übernommen. Nun steht das schwere Auswärtsspiel beim SV Leonberg auf dem Plan. Dabei gilt es für die Eintracht in der Defensive gut zu stehen, um einen Punkt zu entführen oder sogar für eine Überraschung zu sorgen.

Pertolz./N'murach So. 15.15 SC Kreith

Im "Alles- oder Nichts-Spiel", wie es SG-Co-Trainer Florian Winderl nennt, müssen unbedingt drei Punkte her. Die SG will kämpferisch und läuferisch alles dafür tun, um endlich das ersehnte Erfolgserlebnis zu verwirklichen. Nach dem Punktgewinn gegen Diendorf muss der SC Kreith auch beim Kellerduell in Niedermurach punkten. Ausreden lässt SC-Trainer Stefan Spickenreuther nicht gelten, schließlich soll der Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld nicht verpasst werden. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Feicht.

SV Diendorf So. 15.15 SV Trisching

Etwas verärgert ist Diendorfs Coach Udo Braunschläger schon noch, dass sein Team in Kreith in der Schlussphase den Sieg verschenkte. Gegen den wiedererstarkten SV Trisching erwartet der SV-Trainer vollen Einsatz und Konzentration. Einige Spieler fehlen, was aber nicht als Ausreden gelten soll. Erleichterung ist bei den Gästen angesagt, nachdem der Spitzenreiter gestürzt wurde. In Diendorf erwartet Trischings Trainer Gerry Lösch erneut Schwerstarbeit gegen eine eingespielte Mannschaft. Ziel ist es, ein Pünktchen mitzunehmen. Schwer wiegt der Ausfall von Abwehrchef Schmid.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp