22.09.2017 - 21:44 Uhr
SchwandorfSport

Kreisklasse West: Wie verdaut der FC Wernberg II die "Ladung von Leonberg"?

Ein Quartett beherrscht die Tabellenspitze in der Kreisklasse West. Der SV Fischbach (1./19) blieb durch das Remis gegen den TV Wackersdorf (4./17) vorne und sollte auch bei der zuletzt kränkelnden Eintracht (10./8) etwas reißen können. Die SG SAD I/Ettmannsdorf II (2./18) liegt in Lauerstellung, ebenso wie sein punktgleicher Gastgeber SpVgg Pfreimd II (3./18), der als einziges Team noch ungeschlagen ist. Der Sieger des Top-Spiels wird wohl länger vorne bleiben. Auch Wackersdorf bekommt es mit einem Tabellennachbarn zu tun und will den Vorsprung gegenüber Gast SV Diendorf (5./14) ausbauen.

von Joachim LuffProfil

Die DJK Dürnsricht (9./10) empfängt den SV Leonberg (6./13), der zuletzt die Wernberger FC-Reserve (12./5) mit 10:0 überfuhr. Als Favorit geht der SV Trisching (7./11) ins Match beim SC Kreith (13./3), während der FC Wernberg II (12./5) die "Ladung von Leonberg! verdaut haben muss, um gegen den SV Haselbach (8./11) zu punkten. Ein Kellerduell liefern sich die SG Pertolzhofen/Niedermurach (14./2) und der SV Altenschwand (11./5).

SpVgg Pfreimd II Sa. 12.15 SG SAD/Ettmanns. III

"Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet und freuen uns jetzt auf das Spitzenspiel gegen den Aufstiegsfavoriten", ist Pfreimds Spielertrainer Tobias Bernklau absolut zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Im Duell zweier spielerisch guter Mannschaften will die Bezirksliga-Reserve den Lauf und fortsetzen und ungeschlagen bleiben. Die Siegesserie hielt zuletzt auch bei den Gästen an. Gegen Pfreimd gab es letzte Saison schon zwei enge Partien, so sieht der Sportchef der Schwandorfer SG, Christian Rinn, auch diesmal einer schweren Partie entgegen. Das Minimalziel ist ein Punkt.

DJK Dürnsricht Sa. 16.00 SV Leonberg

"Nach dem schwer erkämpften Sieg vergangene Woche in Niedermurach, können wir ein wenig durchschnaufen", ist DJK-Trainer "Girgl" Winkler erleichtert. Mit dem SV Leonberg erwartet er ein ganz anderes Kaliber, hofft aber ein wenig, dass der Gast sein Pulver beim 10:0-Sieg gegen Wernberg verschossen hat. Es gilt die dritte Heimpleite zu vermeiden, dazu muss aber in allen Belangen gewaltig zugelegt werden. Durch den überzeugenden Kantersieg gegen die Wernberger FC-Reserve haben auch die Gäste Selbstvertrauen getankt. "Wir haben während der Woche gut trainiert und sind in Dürnsricht auf drei Punkte aus", ist SV-Trainer Christian Beer zuversichtlich.

FC Wernberg II So. 13.30 SV Haselbach

"Gegen die spielerisch und läuferisch starken Leonberger war meine ersatzgeschwächte Truppe chancenlos." Auch gegen Haselbach plagen FC-Trainer Franz Schwirtlich Personalsorgen. Zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge gegen Spitzenteams. Jetzt folgen für Haselbach die schwierigen Spiele gegen Tabellennachbarn, hier muss gepunktet werden. In Wernberg will die Truppe von Daniel Friedl auf der guten Leistung der Vorwoche aufbauen, aber die Chancen besser verwerten. Die Goalgetter Frank und Tschoritsch werden arg vermisst, zudem fehlen weitere Stammkräfte. Graf kehrt zurück.

Eintr. Schwandorf So. 14.15 SV Fischbach

Die Eintracht verspielte in den letzten vier sieglosen Wochen eine sehr gute Ausgangsposition und findet sich nun in der zweiten Tabellenhälfte wieder. Trainer Tom Stenzel fordert gegen den Spitzenreiter eine Top-Einstellung, um mit etwas Zählbarem zu überraschen. "Gegen die Eintracht wird es alles andere als leicht, da müssen wir über 90 Minuten eine gute Leistung abrufen, nicht wie zuletzt nur eine Halbzeit lang", lautet die Einschätzung von Fischbachs Trainer Andy Miksch. Der SV will sich weiter auf die eigenen Stärken konzentrieren, um erfolgreich zu sein. Reiter fehlt urlaubsbedingt.

SC Kreith So. 15.15 SV Trisching

Die unnötige Niederlage vom letzten Sonntag ärgert Kreiths neuen Trainer Stefan Spickenreuther noch immer. Gegen Trisching will der SC erneut versuchen, das Punktekonto trotz vieler Verletzter aufzustocken. Schmerzlich sind die neuen Verletzungen von Krutsch und Hermann, Niebauer stößt wieder zum Kader. Mit vier Punkten, durch die sich der SV Trisching etwas vom Tabellenende absetzen konnte, war Trainer "Gerry" Lösch, sehr zufrieden. Jetzt gilt es, um in Kreith zu bestehen. "Hier ist Verlieren verboten", lautete die klare Ansage des SV-Trainers, der die Aufgabe als nicht leicht ansieht, denn Kreith hat nach dem Trainerwechsel neuen Zug bekommen. Der SV will sich nicht verstecken und zumindest einen Punkt mitnehmen. Es fehlt der rotgesperrte Radlsteiner.

TV Wackersdorf So. 15.15 SV Diendorf

Eine tolle kämpferische Leistung brachte dem TV zuletzt nach 0:2-Rückstand noch einen Punkt. Um vorne dranzubleiben, müssen die Heimspiele gewonnen werden. Gegen Diendorf wird das schwierig, weil auch der Gast einen Lauf hat. Beim TV sind aber alle Mann an Bord und deshalb ist die Zuversicht, dass die Punkte im Sepp-Simon-Stadion bleiben, groß. Auch wenn der Sieg gegen Altenschwand etwas glücklich war und Wackersdorf Favorit ist, will der SV Diendorf nach drei Siegen in Folge mit dem nötigen Selbstvertrauen nach Schwandorf fahren. Konzentriert und mit dem nötigen Willen will der SV für eine Überraschung sorgen und mit einem Dreier mit dem Gastgeber gleichziehen. Trainer Udo Braunschläger kann dabei aus dem Vollen schöpfen.

SV Altenschwand So. 16.15 SG Pertol./N'murach

In den letzten Spielen unter der Regie von Interimscoach Hubert Scheinost ließ der SVA zu viele Räume und Chancen ungenutzt. So kann man kein Spiel gewinnen, weiß der Coach. In der für ihn vorentscheidenden Partie gegen die SG muss sich dies bessern. Wichtig ist, dass Torwart Wimmer wieder dabei ist. Der erhoffte Befreiungsschlag blieb gegen Dürnsricht aus, obwohl die Chancen da waren. In Altenschwand trifft die SG auf einen Gegner auf Augenhöhe, wobei mit der nötigen Cleverness vor dem gegnerischen Tor drei Punkte anvisiert werden. Kiener und Ring sind aus dem Urlaub zurück, dafür muss Trainer Markus Fuchs auf Gleißner verzichten.

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