24.08.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfSport

Kreisliga West: 1. FC und Peter trennen sich nach 1:2 - Wernberger Teams souverän Trainerwechsel in Schwarzenfeld

Es war nicht das Wochenende der Heimteams in der Kreisliga West. Davon ausgenommen ist der TSV Detag Wernberg (15), der sein Heimspiel gegen den zuletzt starken FC OVI-Teunz (9) mit 2:0 gewann und seine Tabellenführung untermauerte.

Da war die Freude natürlich riesengroß: Die Schmidgadener Spieler jubeln über ein Tor beim 2:1-Sieg beim favorisierten 1. FC Schwarzenfeld. Die Gastgeber verschossen kurz vor Schluss einen Elfmeter und vergaben den möglichen Ausgleich. Bild: Baehnisch
von Autor AHOProfil

Drei Zähler hat der Absteiger Vorsprung vor dem FC Schmidgaden (12), der sich überraschend beim 1. FC Schwarzenfeld (8) mit 2:1 durchsetzte. Am Tag nach der Niederlage beendeten FC-Trainer Ossi Peter und die Schwarzenfelder ihre Zusammenarbeit (siehe Bericht im Kasten).

Zu Hause verloren hat einmal mehr der TSV Winklarn (6), obwohl er gegen den TSV Tännesberg (9) mehr vom Spiel hatte. Am Ende hatte der Gast mit 2:0 die Nase vorn. Ebenfalls als Verlierer musste die DJK Dürnsricht (4) ihr heimisches Gelände verlassen. Trotz einer 1:0-Führung verlor die Irl-Truppe gegen die SpVgg Neukirchen-Balbini (9) mit 1:3. Schließlich kassierte der TSV Nittenau (1) eine herbe 0:4-Schlappe gegen den FC Wernberg (10), der Rang vier übernahm.

Zu den Sieger auf heimischem Boden zählte der 1. FC Rötz (11), der nur eine halbe Stunde lang Probleme mit der DJK Gleiritsch (6) hatte. Nach der Halbzeit drehte der Tabellendritte den 1:2-Rückstand in einen 5:2-Sieg um. Bleibt der 1. FC Schwandorf (0), der gegen den SF Weidenthal (7) mit 1:4 unterlag und als einzige Mannschaft ohne einen Punkt dasteht.

1. FC Schwarzenfeld       1:2 (0:0)       FC Schmidgaden Tore: 0:1 (75.) Christoph Deml, 1:1 (86.) Marco Zirngibl, 1:2 (88.) Christoph Deml - SR: Marco Seidl (SV Fischbach) - Zuschauer: 300 - Besonderes Vorkommnis: (89.) Heinisch (Schwarzenfeld) verschießt einen Foulelfmeter

(aho) Eine ereignisreiche Schlussphase brachte das Derby in Schwarzenfeld. Bis zur 75. Minute hatte der heimische 1. FC das Spiel bestimmt, den Gegner im Griff und eine Vielzahl an guten Torchancen ungenutzt verstreichen lassen. Dann trat der Gast in Aktion, der durch Christoph Deml das 0:1 erzielte. Es war die erste torreife Aktion des FC Schmidgaden, der nur in der Anfangsphase durch Simon Werner auf sich aufmerksam gemacht hatte. Schon zur Pause hätte Schwarzenfeld in Führung liegen können. Die Heimelf verstärkte in der letzten Viertelstunde ihre Angriffsbemühungen und kam durch Marco Zirngibl zum verdienten 1:1-Ausgleich. Fast im Gegenzug war es wiederum Christoph Deml, der zum 1:2 traf. Viel Glück hatten die Gäste wenig später, dass Bernd Heinisch mit einem Elfmeter am Schmidgadener Schlussmann scheiterte, Marco Zirngibl einen Lupfer über das Tor setzte und Wolfgang Krisch nur die Unterkante der Latte traf. So konnte der Gast mit einer effektiven Chancenverwertung einen glücklichen Auswärtssieg erringen.

TSV Detag Wernberg       2:0 (1:0)       FC OVI-Teunz Tore: 1:0 (45.+1) Jiri Sisa, 2:0 (72.) Lucas Maunz - SR: Andreas Kink sen. (SV Störnstein) - Zuschauer: 180 - Gelb-Rot: (93.) Christoph Reis (Detag)

(lfj) Mit einem verdienten 2:0 gegen den zuletzt so schussstarken Fusionsverein FC OVI-Teunz verteidigte der TSV Detag die Tabellenführung in der Kreisliga West. Die Gastgeber bestimmten zwar über weite Strecken das Spielgeschehen, doch die Gäste deuteten einige Male an, warum sie in den letzten beiden Spielen 14 Tore erzielten. So hatte der TSV Detag bei einigen Distanzversuchen des FC Glück dass das Spielgerät das TSV-Tor knapp verfehlte oder Manuel Löffelmann seinen Kopfball an die Latte setzte. Auf der anderen Seite vergaben die Köblitzer allerdings selbst einige Hochkaräter, so dass die 1:0-Halbzeitführung, die Jiri Sisa in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs besorgte, in Ordnung ging. Nach dem Seitenwechsel lief wurden die Gäste stärker, Wernberg bettelte förmlich um den Ausgleich. Löffelmann hatte die große Chance zum 1:1. Dann fing sich die Heimelf wieder und sorgte nach einem schönen Angriff und genau getimter Flanke und dem Kopfballtreffer des eingewechselten Youngsters Lucas Maunz für die Vorentscheidung. In der Restspielzeit hätte der TSV bei einigen Großchancen den Sieg höher gestalten können.

DJK Dürnsricht       1:3 (1:0)       Neukirchen/Balbini Tore: 1:0 (14.) Maximilian Winkler, 1:1 (78.) Christian Ziereis, 1:2 (80.) Martin Decker, 1:3 (87.) Markus Weber - SR: Karl-Heinz Späth (DJK Arnschwang) - Zuschauer: 140

(aho) Zwei schwache Mannschaften standen sich in Dürnsricht gegenüber. Dass am Ende der Gast das bessere Ende für sich hatte, lag an dessen Entschlossenheit im Abschluss und an den Nachlässigkeiten der heimischen DJK. Anfangs sah es für die Gastgeber ganz gut aus, denn sie boten der SpVgg Neukirchen-Balbini nicht nur Paroli, sondern erzielten durch Winkler auch die frühe Führung. Bis zur Pause spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab, klare Torchancen waren Mangelware. Nach der Pause war von der DJK nichts mehr zu sehen, sie überließ dem Gast das Geschehen. Neukirchen wurde stärker, hatte aber lange Zeit keine klaren Möglichkeiten. Der Doppelschlag von Ziereis und Decker in der 78. und 80. Minute brachte die Entscheidung für die SpVgg. Das 1:3 von Weber hatte nur noch statistischen Wert, denn das Spiel war längst gelaufen.

TSV Nittenau       0:4 (0:1)       FC Wernberg Tore: 0:1 (41.) Christian Gebhardt, 0:2 (65.) Christoph Lindner, 0:3 (72./Eigentor) Johannes Michl, 0:4 (86.) Johannes Schweiger - SR: Florian Höcherl (TSV Falkenstein) - Zuschauer: 100

(aho) Verdient setzte sich der FC Wernberg beim TSV Nittenau durch, weil sich die Heimelf viele Fehlpässe leistete und nicht ins Spiel fand. Der Gast war taktisch und spielerisch im Vorteil, er nutzte auch seine Torchancen besser aus. Zwar hatten auch die heimischen Angreifer einige gute Möglichkeiten, doch ein Treffer blieb ihnen versagt. Kurz vor dem Seitenwechsel markierte Gebhardt den Führungstreffer für Wernberg. Nach der Pause blieb es bei der Überlegenheit der Gäste, die auf die Entscheidung drängten. Lindner traf zum 0:2, dann steuerten die Nittenauer durch Michl ein Eigentor bei. Das 0:4 kurz vor dem Ende durch Schweiger hatte keine Auswirkungen mehr, das Match war längst entschieden.

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