Landesliga Mitte
SC Ettmannsdorf mit Blick nach vorne

Der Ettmannsdorfer Trainer Timo Studtrucker empfängt mit seinem tem mit Sturm Hauzenberg eine ebenfalls abstiegsgefährdete Mannschaft. Bild: Eger
Sport
Schwandorf
21.04.2017
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Ettmannsdorf. Erstmals in diesem Jahr hat der SC Ettmannsdorf ein Landesligaspiel verloren. Ganz unerwartet kam die 0:2-Niederlage beim SV Donaustauf nicht, schließlich rechnet sich das Team von Klaus Augenthaler gute Chancen auf den ersten oder zweiten Tabellenplatz aus. Trotz der Rollenverteilung wäre für den SCE etwas Zählbares möglich gewesen. Der Unterschied lag insbesondere bei der Chancenverwertung und der Cleverness der gesamten Donaustaufer Mannschaft.

Die Niederlage ist abgehakt, jetzt richtet sich der Blick wieder nach vorne. Und hier wartet im Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den FC Sturm Hauzenberg eine unangenehme und schwierige Aufgabe auf die Elf von Timo Studtrucker. Für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte für den Klassenerhalt, wobei die Gäste deutlich mehr unter Druck stehen als die Heimelf. Nach Ansicht des Ettmannsdorfer Trainer haben die Niederbayern in der unteren Tabellenregion absolut nichts zu suchen. "Die erleben jetzt das, was wir in der Vorrunde zu verkraften hatten, nämlich viele Verletzte und unglückliche Niederlagen", sagt Studtrucker. Den Gegner, den er zuletzt in Kareth beobachtet hat, bezeichnet er als robust, willensstark und als eine Mannschaft mit einer gesunden personellen Mischung. Hauzenberg spielt sehr körperbetont, ist lauf- und offensivstark.

Der SC Ettmannsdorf wird deshalb eine Topleistung abliefern müssen, wenn er die Gäste besiegen will. Noch ist der Klassenerhalt nicht gesichert, aber die Mannschaft steht vor einer entscheidenden Woche. Nach dem Heimspiel gegen Sturm Hauzenberg folgt am Mittwoch das Nachholspiel in Sorghof und anschließend die Auswärtspartie in Neukirchen Hl. Blut. In dieser Phase könnte sich die Saison für den SCE zum Guten wenden, wenn er mindestens sechs Zähler holt. Auf jeden Fall herrscht Optimismus vor bei den Gastgebern. Personell hat Trainer Studtrucker nur wenig Probleme. Maximilian Nimsch kehrt nach seiner Sperre zurück, so dass es in der Offensive eine Option mehr gibt. Aus privaten Gründen fehlt Torwart Tim Ebner.
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