Parallelen zur Vorsaion
SC Ettmannsdorf verliert völlig unnötig mit 0:1

Matthias Dietl (blaues Trikot) traf in dieser Szene zum entscheidenden 1:0. Der Ettmannsdorfer Florian Tausendpfund kam zu spät. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Schwandorf
19.07.2017
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Ettmannsdorf. Beim SC Ettmannsdorf sind nach zwei Spieltagen in der neuen Landesligasaison schon Parallelen zur vergangenen Spielzeit erkennbar. Im zweiten Spiel setzte es am Mittwochabend die zweite Niederlage ohne eigenen Torerfolg, was wie im Vorjahr die Rote Laterne einbringt. Nachdem die Leistung lange Zeit alles andere als erfolgversprechend war, scheint die Mannschaft erneut schwierigen Zeiten entgegenzugehen.

Dabei war der SV Etzenricht ein alles andere als übermächtiger Gegner. Die Gäste spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und nutzten ihre einzig klare Möglichkeit im richtigen Moment aus. Dagegen blieb der SCE vor allem in der ersten Halbzeit vieles schuldig. Viel zu halbherzig wurde der Gegner bekämpft. Viele Ballverluste prägten das zerfahrene Spiel, das in dieser Zeit wenig klare Chancen bot. Etzenricht zog sich weit zurück, stieß dann schnell nach vorne, war aber kaum gefährlich. Beim SCE gab es oftmals hohe und weite Pässe zu sehen, die ins Nichts führten. Das Spiel begann beiderseits verhalten. Erst in der 14. Minute sorgte Jeremy Schmidt auf Seiten der Gastgeber für den ersten Aufreger, als er sich auf links durchsetzte, seine Flanke in den Strafraum aber von der Gästeabwehr geklärt werden konnte. Dann versuchte es Lukas Rothut mit einem Freistoß aus 20 Metern. Schließlich verpasste Dennis Kramer eine scharfe Hereingabe von Jeremy Schmidt nur um Haaresbreite. Eine erste Chance für den SV gab es bei einem Kopfball von Jeremy Schmidt auf die eigene Querlatte. Wie aus heiterem Himmel fiel in der 35. Minute der Etzenrichter Führungstreffer durch Mathias Dietl, der vom Fünfereck abzog und traf. Einige Minuten zuvor erkannte der SR einen Treffer der Gäste wegen Abseits nicht an.

Wesentlich mehr Initiative zeigte der SC Ettmannsdorf in der zweiten Halbzeit. Jetzt drängte die Mannschjaft nach vorne, störte den Gegner frühzeitig und ließ erkennen, dass sie den Ausgleich erzielen wollte. Chancen gab es dabei durch Daniel Bohnert, Ludwig Hofer oder Jeremy Schmidt, Positiv wirkte sich die Einwechslung von Alexander Kiendl und Philipp Peter aus. Eine der besten Möglichkeit bis dahin besaß Alex Kiendl, als er von der Strafraumgrenze abzog und den Etzenrichter Torwart zu einer Parade zwang. Eine Viertelstunde vor dem Ende lief Sebastian Fischer allein auf den Keeper zu, traf aber nur den Pfosten. Ettmannsdorf warf in der Schlussphase alles nach vorne und war deshalb für Konter anfällig. Bei einem dieser schnellen Gegenangriffe wehrte Tim Ebner im SCE-Gehäuse einen Schuss von André Klahn ab, den Abpraller setzte Klaus Moucha weit neben den Kasten.

Trotz aller Bemühungen und vieler guter Chancen verloren die Ettmannsdorfer völlig unnötig mit 0:1 und stehen unverändert am Tabellenende

SC Ettmannsdorf: Ebner, Kara, Tausendpfund, Maximilian Schreyer, Rothut, Fischer, Koc (76. Solfrank), Hofer, Schmidt, Bohnert (59. Philipp Peter), Kramer (59. Kiendl)

SV Etzenricht: Wittmann, Graßl, Ibrahim Devrilen (46. Pötzl), Nürnberger, Koppmann, Pasieka, Hermann, Geber, Jurek, Klahn (89. König), Dietl (68. Moucha)

Tor: 0:1 (35.) Mathias Dietl - SR: Jonas Beinhofer (Regensburg) - Zuschauer: 150
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