04.05.2018 - 20:52 Uhr
SchwandorfOberpfalz

SC Ettmannsdorf muss in Tegernheim unbedingt siegen Nur ein Dreier hilft wirklich weiter

Ettmannsdorf. Ruhe und Besonnenheit sind in den letzten drei Spielen der Saison beim SC Ettmannsdorf angesagt. Das Unentschieden am Dienstag gegen den 1. FC Schwarzenfeld war zwar so nicht eingeplant, doch ist es der zuletzt stark geforderten Mannschaft gestattet, Punkte liegen zu lassen. Jetzt ist der Blick wieder nach vorne gerichtet auf das Auswärtsspiel am Samstag, Anstoß 16 Uhr, beim FC Tegernheim, dem es nur unwesentlich besser geht. In der Nachbetrachtung auf das Schwarzenfelder Spiel hat Trainer Mario Albert ein positives Fazit gezogen. Seine Mannschaft hatte vor allem in der ersten Halbzeit gegen einen sehr defensiv eingestellten Gast viel Ballbesitz und auch einige gute Torchancen. Diese konnten nicht entsprechend genutzt werden.

Ob der Ettmannsdorfer Ludwig Hofer (links) - hier im Zweikampf mit dem Schwarzenfelder Philipp Fischer - am Samstag auflaufen kann, ist fraglich. Bild: Eger
von Autor AHOProfil

Im zweiten Durchgang lief nicht viel zusammen, doch letztendlich haben die Spieler bis zum Schluss gekämpft, alles gegeben und sind mit zwei späten Toren belohnt worden. "Wenn ich sehe, was wir in den letzten Wochen geleistet haben, dann ziehe ich den Hut vor der Mannschaft. Zehn Spiele innerhalb kürzester Zeit mussten absolviert werden, teilweise war die Personaldecke sehr dünn. Und trotzdem sind wir noch im Rennen um den direkten Klassenerhalt", sagt der Coach.

Am Samstag geht es für beide Seiten um viel, deshalb ist ein offener Schlagabtausch zu erwarten. Das bedeutet, dass auch der FC Tegernheim nicht taktieren kann. Der SCE wird nochmal alles versuchen, die Kräfte zu bündeln und einen Dreier zu landen. "Ich hoffe auf eine Trotzreaktion nach dem Punktverlust vom Dienstag. Es ist wohl die letzte Chance, der Relegation zu entgehen", so Mario Albert. Ein Unentschieden würde die Mannschaft jedoch nicht entscheidend weiter bringen.

Die personelle Situation hat sich nicht verbessert. Mit Philipp Peter, Dominik Siebert und Ilhan Koc fallen weiterhin drei Stammkräfte aus, der Einsatz der angeschlagenen Andreas Müller und Ludwig Hofer ist fraglich und entscheidet sich erst kurzfristig. Für Tobias Wiesner, der wieder zum Kader stößt, kommt bestenfalls ein Kurzeinsatz in Frage.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.