200 Gläubige folgen spiritueller Andacht am Franziskusmarterl
„Unendliche Liebe Gottes“

Pfarrer Joachim Kenzian (links) predigte bei der Weihnachtsandacht am Franziskusmarterl vom "liebenden Gott". Die Bläsergruppe der Jugendblaskapelle Schwarzenfeld begleitete den Gesang. Bild: Hirsch
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Schwandorf
28.12.2016
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Schwandorf/Wackersdorf. Joachim Kenzian glaubt an einen liebenden Gott. "Bei ihm hat die Strafe keinen Platz", sagte der evangelische Pfarrer in seiner Weihnachtsbotschaft am Franziskusmarterl. Seit 30 Jahren trifft sich die Marterlgemeinde dreimal jährlich im Taxöldener Forst zur spirituellen Andacht. An Ostern, Weihnachten und seit 1990 auch am Tag der deutschen Einheit. Die meisten Gläubigen kommen am "Heiligen Abend". Trotz des schlechten Wetters waren es auch diesmal wieder 200 Teilnehmer, die das "Stille Nacht" sangen, begleitet von der Bläsergruppe der Jugendblaskapelle Schwarzenfeld.

Der evangelische Ruhestandsgeistliche Joachim Kendzia stellte "die unendliche Liebe Gottes zu den Menschen" in den Mittelpunkt seiner Ansprache und zeigte sich überzeugt: "Es kommt nicht darauf an, wie wir hier gelebt haben." Gott werde den Menschen nicht nach seinen Taten beurteilen. Die Androhung eines Strafgerichts passe nicht zum Bild des barmherzigen Gottes.
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