26.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwandorf

48 Werke bis Ende September im Verwaltungsgebäude des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf ... Künstler Toni Stangl fordert den Betrachter

"Innehalten ... im Getriebe" nennt Toni Stangl die Ausstellung seiner 48 Kunstwerke, die bis 30. September im Verwaltungsgebäude des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS) zu sehen sind. Bei einer Vernissage verriet der Künstler seine Intention.

Die Künstler Toni Stangl im Gespräch mit einer Ausstellungsbesucherin. Seine Bilder sind bis 30. September im ZMS-Gebäude zu sehen. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Toni Stangl, 1939 in Nittenau geboren, durfte seinen Onkel, einen Kirchenmaler, als kleiner Bub begleiten und hat so früh den Umgang mit Pinsel und Farbe kennengelernt. Statt Kunst hat er dann aber Maschinenbau studiert und das Malen zu seinem Hobby gemacht, für das er im Ruhestand viel Zeit hat. Die Gestaltung eines Bildes vergleicht der Künstler mit der Entwicklung einer Maschine. Toni Stangl konzentriert sich in seinen Zeichnungen, Aquarellmalereien, Skulpturen und Objekten auf das Wesentliche. Den 79-Jährigen faszinieren die Menschen und deren Beziehungsgeflechte. Sie stellt er in seinen Objekten mit Metallstäben und Bindfäden dar. Toni Stangl möchte mit seiner Kunst nicht belehren oder aufwühlen. Nein: "Der Betrachter ist gefordert, seine eigene Deutung zu finden."

Für seine farbenfrohen Aquarelle ist Toni Stangl in der Region bekannt. Entsprechend groß war der Besucherandrang bei der Ausstellungseröffnung am Freitag. Unter die Gäste mischten sich auch Landrat Thomas Ebeling und Oberbürgermeister Andreas Feller sowie Carolin Schmuck, Leiterin des Stadtmuseums Nittenau. Sie hielt die Laudatio und machte deutlich: "Der Künstler erwartet nicht, dass der Betrachter seine Eindrücke nachempfindet, sondern möchte mit seinen Bildern der Fantasie Raum geben." Toni Stangl hat Aquarell-Seminare und Meisterkurse besucht und sich in Ausstellungen einen Namen gemacht. 48 seiner Bilder und Objekte, die Landschaften, Urlaubsorte und Bauwerke zeigen, zieren bis Ende September die Wände des ZMS-Gebäudes und können auch käuflich erworben werden.

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