12.01.2017 - 17:02 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier löst Versprechen ein Premierenbesuch im Stadtmuseum

Bei der Ausstellungseröffnung zum Thema "Energiewende" am 28. Oktober konnte Karl Holmeier nicht mit dabei sein. Am Dienstag löste der CSU-Bundestagsabgeordnete sein Versprechen ein und holte den Besuch nach. Es war sein erster im Schwandorfer Stadtmuseum.

Museumsleiterin Eva Maria Keil (rechts) führte Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier, Oberbürgermeister Andreas Feller und stellvertretenden Landrat Arnold Kimmerl (von links) durch die Ausstellung. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Der Bund Naturschutz und das Stadtmuseum Schwandorf zeigen noch bis zum 5. Februar eine Ausstellung, die die Energiewende thematisiert - von der Geschichte der Elektrizität in Schwandorf, die eng mit dem Namen des Strom-Pioniers Oskar von Miller verbunden ist, über die energetische Sanierung bis zum Einsatz erneuerbarer Energien.

Im Mittelpunkt stehen die drei Schritte, die für die Wende erforderlich sind: Energieeinsparung, effiziente Energienutzung und Förderung der erneuerbaren Energien. Das Ausstellungskonzept wurde vom Landesamt für Umwelt entwickelt und realisiert. Es enthält Mitmachstationen, die das Thema anschaulich erklären.

Museumsleiterin Eva Maria Keil bietet Schulklassen eine kostenlose Führung durch die Ausstellung an und hofft, "dass unser Angebot viele Schulen nutzen werden". Die Möglichkeit besteht noch bis 5. Februar. Karl Holmeier war in Begleitung des stellvertretenden Landrats Arnold Kimmerl (ÖDP) und des Oberbürgermeisters Andreas Feller gekommen. Sie waren sich einig, dass die Energiewende zu schaffen sei. "Ein Drittel des Stroms wird bereits aus erneuerbarer Energien erzeugt", betonte Arnold Kimmerl. Der erste Schritt hin zur Wende sei getan, so Kimmerl, der auch stellvertretende Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz ist. Jetzt sollten weitere folgen. Für den CSU-Abgeordneten Karl Holmeier müsse die Energie auch in Zukunft "sicher und bezahlbar" sein. Er war beeindruckt von der didaktischen Aufarbeitung des Themas und versprach der Museumsleiterin, die Ausstellung mit historischen Stücken aus seinem Fundus zu ergänzen.

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