30.06.2016 - 02:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Dekanatskonferenz besucht Bio-Hof Wenn Gott Bauer wäre

Nicht nur das Seelenheil, auch die Ökonomie interessiert die Priester und Mitarbeiter im Dekanat: Sie besuchten den Bio-Bauernhof der Familie Bollwein. Dekan Stadtpfarrer Hans Amann kam nach der Besichtigung zu einem eindeutigen Schluss.

Landwirt Max Bollwein (rechts) erläuterte den Mitgliedern der Dekanatskonferenz seinen Betrieb. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Schwandorf/Bodenwöhr. Die Dekanatskonferenz Schwandorf, der die Geistlichen und pastoralen Mitarbeiter der Pfarreien des Dekanats sowie einige Fachbereichsbeauftragte und der Dekanatsversammlungs-Sprecher angehören, besucht möglichst jährlich einen Betrieb in der Region. Es sei das Ziel dieser Betriebsbesuche, Menschen vor Ort in ihrem Arbeitsumfeld zu treffen, ihre Arbeit zu würdigen sowie ihre Freuden und Sorgen kennenzulernen, teilte Dekan Amann mit.

Nach einem Industriebetrieb im Vorjahr besuchte die Dekanatskonferenz in diesem Jahr den landwirtschaftlichen Bio-Betrieb Bollwein in Neuenschwand. Der Betrieb mit Schwerpunkt Milchviehhaltung wurde in den vergangenen Jahren von einem konventionellen Betrieb in einen Biobauernhof umstrukturiert, der Wert auf Nachhaltigkeit legt. Landwirt Max Bollwein erklärte bei einem Rundgang durch die Gebäude und Stallungen des Anwesens die Unterschiede der biologischen im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft und ging auch darauf ein, wie die Umstellung erfolgte. Auch die Hintergründe und Folgen des niedrigen Milchpreises interessierten die Teilnehmer sehr, wenngleich die Biobauern davon nicht betroffen sind.

Dekan Hans Amann bedankte sich im Namen der Dekanatskonferenz für die freundliche Aufnahme und die fachkundige Betriebsführung und wünschte der Familie Bollwein und ihrem Betrieb Gottes Segen. Er schloss mit den Worten: "Wenn Gott ein Bauer wäre, wäre er ganz sicher ein Bio-Bauer".

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