11.05.2018 - 18:43 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Die aktuelle Umfrage Welchen Stellenwert hat für Sie der Muttertag?

Das Ursprungsjahr des "Muttertages", dem "Tag zu Ehren der Mutter", wird mit 1914 angegeben. Das Feiern dieses Tages soll aus den USA herüber in die westliche Welt gekommen sein. Viele nennen diesen Tag auch "den größten Feiertag für Gärtner und Floristen".

von Christof FröhlichProfil

Wir wollten von einigen Muttis wissen, wie sie diesen Tagen am liebsten verbringen oder wodurch für sie der Muttertag einen hohen Erlebniswert bekommt. Bei den "ganz jungen Muttis" konnten wir feststellen, dass der allererste Muttertag besonders intensiv gefeiert wird, älteren Muttis, deren Kinder schon aus dem Haus sind, erinnern sich gerne an die Muttertage mit ihren "kleinen Kindern" zurück. Auch die Muttertagsfeiern, die mehrere Generationen miteinander feiern, haben ihren besonderen Reiz. 

 Gerne denkt Gisela Hauser an die schöne Zeit zurück, als ihre vier Kinder noch klein waren und sich mit ihr zusammen auf den Muttertag freuten. Denn da konnten sie ihre selbstgebastelten Geschenke präsentieren oder sie haben sich, als sie schon ein wenig älter waren, etwas Besonderes für diesen Tag einfallen lassen. Nun leben ihre Kinder mit ihren Familien ihr eigenes Leben. „Für mich ist jetzt immer dann Muttertag, wenn die Kinder und Enkel zu Besuch kommen“.

 „Es ist nicht nur am Muttertag etwas Schönes, Mama zu sein“, antwortete Tanja Kunzmann auf unsere Frage. Und da sie sich selbst um ihre 14-monatige Tochter kümmern darf, gab sie auch ihren Beruf mit „Mama“ an, denn gerade die ersten Lebensjahre möchte sie mit ihrem Kind besonders innig genießen. Besonders dankbar ist sie ihrer Mutter, die sie dabei unterstützt und gemeinsam werden alle drei Generationen am Sonntag einen schönen Muttertag feiern. 

 Dass am Sonntag Muttertag gefeiert wird, hat für die Pirkhoferin Petra Duchek nicht die große Bedeutung. Denn sie ist erst vor fünf Jahren von Tschechien ins nahe Bayern übergesiedelt. In der alten Heimat hatte der 8. März als der „Frauentag“ die größere Wichtigkeit. Aber, so meint die junge Mutter, „warum nicht aus Freude über den zweieinhalbjährigen Daniel auch den Muttertag am Sonntag feiern?“ Schließlich seien sie und ihr Mann „froh, dass wir ihn haben“. 

 „Wir machen uns am Muttertag zusammen mit den Kindern einen richtig schönen und relaxten Tag“, kündigte die Friseurmeisterin Sabine Riedel an. Am Muttertag habe auch die Mama einmal einen freien Tag, die heimische Küche bleibe kalt „und wir gehen schick essen“. Außerdem wartet die 37-Jährige jedes Jahr an diesem Tag gespannt darauf, was sich ihre Kinder für sie einfallen lassen. Manchmal wird mit diesem Tag auch ein kleiner Familienausflug verbunden. 

 Seit zwei Jahren lebt sie im eigenen Haus in Pertolzhofen, aber beim Muttertag im vergangenen Jahr war das Baby noch „unterwegs“. Dieses Jahr kann Christa Betz nun endlich einen „echten Muttertag“ feiern. Die Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin versicherte, „ich bin froh und glücklich darüber, dass ich einen gesunden und fröhlichen Kilian habe“. Das alleine sei schon wirkliche Grund genug, den Muttertag festlich zu begehen.



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