19.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwandorf

Ehrentag für alle Jupps und Josefinen Josefi-Verein nimmt Pater auf

Schon als Fünfjähriger ist Dr. Josef Pichl neben seinem Vater, dem ehemaligen Schwandorfer Oberbürgermeister gleichen Namens, hergelaufen, wenn die Seppn, Jupps und Josefinen am 19. März über den Marktplatz marschiert sind. Mit 21 Jahren schließt er sich dem Josefi-Verein an.

von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Am Montag kehrte der ehemalige Chefarzt am St.Theresien-Krankenhaus Nürnberg und Uni-Professor in seine Heimatstadt zurück und wurde für 45-jährige Zugehörigkeit geehrt. Auch das 144. Treffen des Josef-Vereins begann mit einem Standkonzert am Kolpingplatz. Nach dem Kirchenzug zelebrierten Pfarrvikar Dr. Stephen Annan und Pater Joseph Kalluveetil den Gottesdienst in der Jakobskirche. Anschließend ging es zur weltlichen Feier in den "Alten Pfarrhof". Dort ehrte Vorsitzender Josef Andree die Mitglieder Josef Söllner für 60-jährige, Josef Stadler und Josef Messmann für 50-jährige, Josef Pirzer, Dr. Josef Pichl, Josef Böhm und Josef Bauer für 45-jährige, Josef Krempl und Josef Thanner für 40-jährige sowie Josef Kristl und Josef Schleicher für 25-jährige Treue. Der indische Pater Joseph Kalluveetil trat als 200. Mitglied dem Verein bei.

Der Josefi-Verein wird sich am 10. Juni an der 150-Jahrfeier der Kolpingsfamilie beteiligen, die Fahne restaurieren lassen und den Beitrag von fünf auf acht Euro im Jahr erhöhen, wie Vorsitzender Josef Andree beim Frühschoppen bekanntgab. Die Oberpfälzer Wirtshausmusikanten "D'Blechschlegl'n" spielten im "Alten Pfarrhof" zur Unterhaltung auf.

Das berühmteste Mitglied des Josefi-Vereins ist übrigens der emeritierte Papst Benedikt. Vorsitzender Josef Andree und Schatzmeister Josef Heisler ernannten Josef Ratzinger im März 2006 zum Ehrenmitglied und überreichten ihm auf dem Petersplatz in Rom die Urkunde. Josef Andree ist in der 144-jährigen Geschichte der zehnte Vorsitzende. Vor zehn Jahren hatte der Verein noch 231 Mitglieder, jetzt sind es mit dem Neuzugang Pater Joseph 200. Josef Andree bedauert, dass immer weniger Kinder auf den Heiligen Josef getauft werden. Damit gehe allmählich der Nachwuchs aus.

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