Ehrungen und Bilanz bei Abschlussfeier
Johanniter im Kreis etabliert

Die Johanniter ehrten Förderer und aktive Helfer. Das Bild zeigt von links: Ulrich Pidrmann, Markus Rappl, OB Andreas Feller, Martin Schütz, Andrea Scherübl, Caudia Meyn, Bürgermeister Thomas Falter und den Regionalvorstand Martin Steinkirchner . Bild: Hirsch
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Schwandorf
12.12.2016
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Rettungswache, Betreuungsplatz, Kinderhaus: Die Johanniter sind mittlerweile in der Region breit aufgestellt. Die Standorte Schwandorf und Wackersdorf haben sogar bundesweite Bedeutung, erläuterte Ulrich Pidrmann bei der Abschlussfeier am Freitag.

Der Leiter der ehrenamtlichen Dienste erwartet bis zum Jahresende die letzten Transporter zum Befüllen des Betreuungsplatzes in Wackersdorf. Bundesweit unterhält der Rettungsverband neun solcher Zentren, die im Katastrophenfall bis zu 200 Personen versorgen können. In der Wackersdorfer Halle sei Versorgungsmaterial im Wert von einer halben Millionen Euro eingelagert, versicherte Ulrich Pidrmann bei der Jahresabschlussfeier am Freitag im Gasthaus Baier.

Die Johanniter sind auch Träger der Rettungswagenstation in Freihöls und haben jetzt auch den Zuschlag für den Bau eines Kinderhauses in Schwandorf erhalten. "Wir sind auf einem guten Weg", betonte Regionalvorstand Martin Steinkirchner. 2006 startete der Ortsverband mit einem Rettungswagen. Heute gehören zum Fuhrpark zwei Rettungsfahrzeuge, zwei Mannschaftstransport-Fahrzeuge, drei Gerätewagen, ein Einsatzleitfahrzeug und ein Quad. Im Jahr leisten die Helfer des Schwandorfer Ortsverbandes 2500 ehrenamtliche Stunden im Betreuungsdienst und 4300 Stunden im Hausnotruf-Hintergrunddienst. Darüber hinaus engagieren sich die Johanniter im Bevölkerungsschutz, im Menüservice, als Helfer vor Ort und in der Krisenintervention.

Ortsvorsitzende Andrea Scherübl dankte Oberbürgermeister Andreas Feller und dem Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter für die Unterstützung und überreichte ihnen die Ehrennadel in Silber. Das Leistungsabzeichen in Bronze bekamen die Helfer Claudia Meyn, Martin Schütz und Markus Rappl verliehen.
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