10.04.2018 - 20:02 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Empfehlungen für Gründung von Kinder-Feuerwehren Tipps für die Arbeit mit den "Löschzwergen"

Bevor es andere tun, wollen die Feuerwehren die Kinder frühzeitig für sich gewinnen. Sie sprechen bereits die Sechsjährigen an und ermuntern sie zum Beitritt in eine Nachwuchsgruppe. Denise Ackermann (Schwandorf) ist zuständig für die Kinderfeuerwehren im Landkreis und hat jetzt eine Handreichung zur Betreuung der "Löschzwerge" herausgebracht.

Die Betreuer nahmen in der Schwandorfer Feuerwache die Handreichungen für die Betreuung der Kindergruppen in den Feuerwehren entgegen. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Mittlerweile haben sich im Landkreis elf Gruppen mit 86 Mädchen und 152 Buben im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren gebildet. Die nächste Gründung steht in Kürze in Nabburg an. Die Kleinen haben sich Fantasie-Namen gegeben. In Bergham und Münchshofen heißen sie "Löschdrachen", in Dachelhofen "Feuerdrachen", in Kreith "Grisutrupp", in Krondorf-Richt "Löschzwerge", in Leonberg und Weihern "Lösch-Kids", in Neukirchen- Balbini "Löschfrösche", in Ponholz "Firedragons" und in Teublitz "Little Firefigthers".

Die Empfehlungen für die Feuerwehrarbeit mit Kindern sind in einer Mappe zusammengefasst, die die Betreuer am Montag in der Schwandorfer Feuerwache in Empfang nahmen. An der Erstellung dieser bayernweit einheitlichen Richtlinien hat auch die Fachbereichsleiterin "Kinderfeuerwehren" im Kreisfeuerwehrverband Schwandorf, Denise Ackermann, mitgewirkt. Der Ordner informiert die Betreuer über die rechtlichen Fragen, thematisiert die Sicherheit und gibt Tipps zur Gestaltung von Gruppenstunden, Elternabenden und Ausflügen. Schließlich geht es auch darum, die Kinder an die Jugendfeuerwehr heranzuführen und sie langfristig bei der Stange zu halten. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am 17. Juni, wenn die "Löschkids" in Leonberg die Prüfung für die "Kinderflamme" ablegen . Am 16. September findet im Schwandorfer Sepp-Simon-Stadion ein Aktionstag der Kinderfeuerwehren statt. Die Stadt Schwandorf ging bereits mit gutem Beispiel voran und stattete die 55 Mädchen und Buben der Kindergruppen Kreith, Ettmannsdorf, Krondorf-Richt und Dachelhofen mit einer Grundausstattung aus, bestehend aus Helm, Handschuhen und Warnweste .

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