05.09.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Kirwa in Büchelkühn: 33-Meter-Baum aufgestellt Lautes "Hauruck"

Das "Hauruck" der Büchelkühner Kirwaburschen war am Freitag in Büchelkühn laut zu hören. In gekonnter Manier hievten sie den geschmückten Kirwabaum vor den Augen vieler Dorfbewohner in die Höhe.

Unter der fachkundigen Anleitung von Ludwig Biller stellen die Burschen den Kirwabaum auf. Bild: gab
von Josef GrabingerProfil

Bereits am Freitag hieß es trotz des Regens für die Mitglieder des Burschenvereins "D 'Naabtaler" schuften und schwitzen. Der über 33 Meter hohe Kirwabaum wurde gefällt und sicher zu seinem Bestimmungsort befördert. Auf dem Weg zum Bestimmungsort waren nicht wenige Kurven, darunter einige "scharfe Reiben" zu nehmen. Da war oft genaues Rangieren notwendig. Zuvor wurde von den Kirwamoidln und den Vereinsmitgliedern die Kränze gebunden und das Loch für den Baum ausgehoben. Burschenvorsitzender Peter Plank freute sich besonders darüber, dass es auch dieses Jahr gelungen ist, den Kirwabaum ohne Gipfelbruch aufzustellen. Sein Dank galt Stellmeister Ludwig Biller, unter dessen Leitung der Baum mit großer Umsicht aufgestellt wurde. Dabei war das Baumaufstellen wegen des regnerischen Wetters und dem aufgeweichten Boden heuer eine besondere Herausforderung. Und so dauerte es auch länger als sonst, den Baum in die richtige Position zu bringen.

Am Samstag zogen Kirwapaare und Vereinsmitglieder nach einem Sektfrühstück, begleitet von der Kirwamusikanten, von Haus zu Haus, bettelten und die Kirwaküchl und luden die Bevölkerung zur diesjährigen Kirwa ein. Als Ersatz für die Küchl nahmen sie auch gern eine Spende an. Dafür gab es für den Spender einen Schluck aus der Liesl.

Kirwamontag traten die Kirwamoidln und -burschen um 19 Uhr ein drittes Mal auf und zeigten den Besuchern die einstudierten Tänze. Zum Kirwa-Ausklang wurde noch einmal musikalisch schwer eingeheizt. Das Podium gehörte der Kapelle "Sappralot". Auch außerhalb des Festzeltes war einiges durch Schausteller geboten.

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