Lehrer-Jubilare augezeichnet
Entertainer und Elternersatz

Landrat Thomas Ebeling (links), Schulamtsdirektorin Renate Vettori, Personalratsvorsitzende Maria Karg-Pirzer (von rechts) und Schulamtsleiter Georg Kick (sitzend Zweiter von rechts) zeichneten zahlreiche Lehrer für 25- bzw. 40-jährigen Schuldienst aus. Bild: rhi
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Schwandorf
08.12.2016
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Was haben die 40-jährigen Lehrerjubilare für eine Entwicklung der Schullandschaft miterlebt: Trennung von Grund- und Hauptschule, Übergang vom curricularen zum kompetenzorientierten Lehrplan, Integrations-, Inklusions- und Flexi-Klassen.

Daran erinnerte Schulamtsdirektorin Renate Vettori bei der Ehrung von 37 Dienstjubilaren, die auf 25- und 40-jährigen Schuldienst zurückblicken konnten. Der rechtliche Leiter des Schulamtes, Landrat Thomas Ebeling, hieß sie am Dienstag in der Mensa der Kreuzbergschule willkommen und dankte ihnen für die anspruchsvolle und nicht immer leichte Arbeit. "Sie haben ihren Dienst mit Herzblut zum Wohle der Kinder geleistet", bestätigte auch der fachliche Leiter des Schulamtes, Georg Kick, den Lehrer-Jubilaren.

"Lehrerdasein - Traumberuf oder Strafe?" fragte Personalratsvorsitzende Maria Karg-Pirzer. Auf jeden Fall eine anstrengende, vielseitige Herausforderung. Der Lehrer sei heutzutage Entertainer, Sozialarbeiter, Psychologe, Erzieher, Elternersatz, Familientherapeut und, bedingt durch den Lehrermangel, "mobile Reserve". Und: Lehrer wecken Begeisterung und Freude am Lernen, geben Halt und Orientierung, haben Vorbildcharakter. "Ohne Ihren persönlichen Einsatz würde die Schule nicht funktionieren", lobte die Personalratsvorsitzende das Engagement der Pädagogen.

Kinder und Jugendliche eine lange Zeit begleiten zu können und die positive Entwicklung zu sehen, gehört zu den Sonnenseiten des Berufs, meinte Schulamtsdirektorin Renate Vettori. "Gut, dass sie mich soweit gebracht haben". Solche Worte aus dem Mund von ehemaligen Schülern zu hören, sei die schönste Bestätigung einer lohnenswerten Aufgabe, sagte Vettori.

Die GeehrtenEine Urkunde für 25-jährige Dienstzeit erhielten: Irmgard Bayer (Grundschule Oberviechtach), Karin Bayerl (Grundschule Teublitz), Simone Friedl (Lindenschule Schwandorf), Monika Gebhard (Grundschule Schönsee), Eva Glöckl (Grundschule Burglengenfeld), Marion Händel (Grundschule Maxhütte-Haidhof).

Außerdem Roswitha Kille, Peter Merl, Maria Minsapost (alle Mittelschule Wackersdorf), Marianne Paulus (Grundschule Schwarzenfeld), Birgit Reich (Grundschule Bruck), Martina Schuh (Mittelschule Teublitz) und Angelika Wiendl (Mittelschule Dachelhofen). Für 40 Jahre: Johann Bollwein (Mittelschule Nittenau), Siegfried Bräuer (Grundschule Neunburg v.W.), Christine Braun (Grundschule Teunz), Maria Braun (Grundschule Winklarn), Karin Butz (Grundschule Wernberg-Köblitz), Johann Doblinger (Grundschule Burglengenfeld), Hans Doser (Gerhardingerschule Schwandorf), Margarethe Eckl, Karl Schneider und Gerhard Kühner (alle Mittelschule Oberviechtach), Renate Fischer (Grundschule Ettmannsdorf), Josef Erwin Galitzdörfer (Mittelschule Wernberg-Köblitz), Klaus Gerber (Mittelschule Pfreimd). Marina Gleixner (Grundschule Bruck), Manfred Grundstein (Grundschule Teublitz).

Außerdem Maximilian Himmelhuber, Ulrike Humbs, Gabriele Nicklas-Karnatz (alle Grundschule Maxhütte-Haidhof), Monika Lingl, Andreas Sorgenfrei (beide Mittelschule Neunburg), Günter Portner (Kreuzberg-Mittelschule Schwandorf), Ingrid Scherr (Grundschule Neunburg), Anna Maria Schimmer (Mittelschule Schmidgaden) und Christa Schwaiger (Lindenschule Schwandorf). (rhi)


Sie haben ihren Dienst mit Herzblut zum Wohle der Kinder geleistet.Schulamtsdirektor Georg Kick, fachlicher Leiter
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