18.05.2017 - 18:06 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Max Schuierer feiert 60.Geburtstag „Da kann man was bewegen“

Freibad-Sanierung, Rathaus-Neubau, das Tonwarenfabrikgelände (TWF): Max Schuierer hat als Stadtrat seit 1990 einige Großprojekte mit begleitet und beschlossen. Zunächst als Neuling, jetzt als einer der dienstältesten Räte in Reihen der SPD. Am Donnerstag feierte der Klardorfer seinen 60. Geburtstag.

Stadtrat Max Schuierer feierte am Donnerstag seinen 60. Geburtstag. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl überbrachte die Glückwünsche der Stadt und der SPD-Stadtratsfraktion. Bild: Hösamer
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl (SPD) überbrachte die Glückwünsche der Stadt, dankte für den jahrelangen Einsatz, auch namens der SPD-Stadtratsfraktion. Für die saß Schuierer "in fast allen Ausschüssen", wie Roidl erwähnte. Doch besonders gern im Bauausschuss, fügt Schuierer im Garten seines Hauses an der Ranawerkstraße hinzu. "Da kann man viel bewegen." Auch wenn man nicht mit allem zufrieden sein könne, und nennt die Bebauung des TWF als Beispiel. Dem Kreistag gehörte Max Schuierer von 2002 bis 2014 an. Bei der SPD ist Schuierer seit 40 Jahren, führte von 1985 bis 2007 den Ortsverein Klardorf. "Falken, SPD, AWO", das sind für ihn die wichtigsten Organisationen, denen er angehört, neben vielen Vereinen.

Natürlich ist Max Schuierer von der Familie geprägt, politisch von seinem Vater Hans Schuierer, Altlandrat, Anti-WAA-Ikone. Wobei: Max Schuierer war zunächst ein Befürworter. "Erst als ich das falsche Spiel der CSU erkannt habe, wurde ich zum Gegner", sagt er. Max Schuierer hat sein Berufsleben beim Bundesgrenzschutz begonnen, in seinen acht Dienstjahren war er auch Personenschützer bei Bundespräsident Walter Scheel und Justizminister Hans-Jochen Vogel. "Zu der Zeit war die RAF sehr aktiv", erzählt er. Anfang der 1980er Jahre wechselte er zur Regierung der Oberpfalz, arbeitet seither als Hausmeister. Aktuell sorgt er im Übergangswohnheim in der Egelseer Straße dafür, das technisch alles funktioniert. "Mädchen für alles", charakterisiert er seine Aufgabe. Seit Januar ist privat eine weitere dazugekommen: Er ist Großvater, der kleine Noah Maximilian mit Mama Janine ist auch zu Gast zum Geburtstag, auch Sohn Marco kommt.

Im November 2016 verlieh die SPD Max Schuierer ihre höchste Auszeichnung, die Willy-Brandt-Medaille. "Auf die bin ich besonders stolz", sagt er. Im Hintergrund ist schon das Zelt aufgestellt, am Samstag wird groß gefeiert, mit vielen Weggefährten. Auch zwei CSUler sind darunter. Da herrschen dann, scherzt Max Schuierer, Mehrheitsverhältnisse, von denen ein bayerischer Sozialdemokrat nur träumen könne.

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