Müllkraftwerk zählt fast 6000 Gäste im vergangenen Jahr
Der letzte Weg des Restmülls

Einmal den großen Greifer steuern: Das Müllkraftwerk in Schwandorf bietet beste Einblicke in den Ablauf der Restmüllentsorgung. Bild: hfz
Vermischtes
Schwandorf
03.01.2017
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Knapp 6000 Besucher zählte das Müllkraftwerk im vergangenen Jahr. Das Kraftwerk ist auch als Lernort längst etabliert. Es wird von Grundschülern ebenso genutzt wie von Studierenden.

5910 Gäste besuchten im Kalenderjahr 2016 das Müllkraftwerk Schwandorf und seine Einrichtungen. Neben Vereinen, Verbänden oder politischen Parteien, die Gruppenführungen gebucht hatten, kamen die Besucher zum großen Teil aus dem Bereich der Schulen. Das teilte der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) mit.

Internationale Gäste

Angefangen von Grundschulklassen bis hin zu Praxisseminaren an Gymnasien erstreckt sich dabei das Spektrum. Auch mit Universitäten und Fachhochschulen bestehen seit Jahren enge Kooperationen. So ist ZMS seit geraumer Zeit "Innovativer Lernort" (ILO) der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH). Besonders interessant ist das Müllkraftwerk Schwandorf auch für weit gereiste internationale Delegationen, in diesem Jahr beispielsweise aus Brasilien, Russland und Tschechien, die stark an der Umwelttechnik, sowie der Organisation und Logistik des Ferntransports interessiert waren.

Den Löwenanteil der Besucher machten wie in den Jahren zuvor wieder Schulklassen aus. Wo könnte "der letzte Weg des Restmülls" und die damit verbundene Energienutzung besser "begreifbar" gemacht werden als vor Ort in einem Müllkraftwerk. Die schülergerechte Darstellung bei den Informationsveranstaltungen bei ZMS macht den Lernstoff "Abfall" umso interessanter und spannender. Sehr gut angenommen wurden abermals die drei angebotenen "Kraftwerkstouren für alle", ein offenes Informationsangebot für alle Bürger, insbesondere für solche, die nicht über Vereine oder Verbände Gelegenheit haben, das Müllkraftwerk zu besichtigen.

Zwei offene Touren

Wegen der großen Resonanz werden am 21. April und am 3. November auch im neuen Jahr zwei "offene Kraftwerkstouren" angeboten, Interessenten können sich per E-Mail unter kraftwerkstour@z-m-s.de oder telefonisch unter der Rufnummer 09 431 /631-0 schon jetzt anmelden.

Für interessierte Vereine, Verbände und auch Schulklassen besteht darüber hinaus natürlich auch im Jahr 2017 wieder die Möglichkeit, das Müllkraftwerk Schwandorf zu besichtigen. Sie können sich an Petra Wimmi (09 431 /631-121) oder Stefan Karl (09 431/631-232 ) wenden.
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