07.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwandorf

"Netzwerk zur sozialen Landwirtschaft" stellt Projekte vor Senioren-Betreuung auf dem Bauernhof

Das "Netzwerk zur sozialen Landwirtschaft Niederbayern und Oberpfalz" hat sich zum Ziel gesetzt, die bäuerliche Direktvermarktung zu fördern, den Urlaub auf dem Bauernhof zu bewerben, Angebote der Erlebnisbäuerinnen den Kindern und Senioren zu vermitteln und die Dienste der Hauswirtschaft in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Am elften Treffen am Montag im "Haus des Guten Hirten" nahmen 33 Netzwerkpartner teil.

Die Netzwerkpartner der "Sozialen Landwirtschaft Niederbayern und Oberpfalz" kamen zum elften Mal zusammen. Diesmal im "Haus des Guten Hirten" in Ettmannsdorf. Bild: rhi
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Kreisbäuerin Sabine Schindler (Nittenau) ist qualifizierte Erlebnisbäuerin und studierte Sozialpädagogin und stellte die Angebote für Kinder und Jugendliche vor. Sie will den Kindern das Leben auf dem Bauernhof näherbringen und die Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen verstärken.

Die "Nonna Anna" ist eine Einrichtung zur Betreuung dementiell erkrankter Menschen in Passau. Die Montessori-Therapeutin Bianca Mattern stellte "das Konzept einer neuartigen, wirkungsvollen Beschäftigungs- und Lernpädagogik für Senioren" vor. Claudia Opperer vom Amt für Landwirtschaft in Rosenheim sprach über "neue Wohnformen in den landwirtschaftlichen Betrieben". Ferner ging es um die Möglichkeiten, Asylbewerbern auf dem Bauernhof Arbeit und Wohnung zu verschaffen.

Dr. Benedikt Schreiner, Leiter der Bezirkssozialverwaltung, informierte über das Bundesteilhabegesetz. Einrichtungsleiter Otto Storbeck führte die Gäste durch das "Haus des Guten Hirten". Das Netzwerktreffen stand unter der Leitung der Beraterinnen für "Soziale Landwirtschaft", Irmgard Kuhn (Neumarkt) und Kerstin Rose (Passau).

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