Neuer Pfarrer bei Mennoniten

Philipp Horsch, zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl, Hans Amann und Arne Langbein (erste Reihe von links) hießen das Ehepaar Ina und Paul Warkentin (vorne Mitte) mit der Mennoniten-Gemeinde willkommen. Bild: Hirsch
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Schwandorf
28.06.2017
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"Nicht gegen- oder neben-, sondern miteinander." Das gelobten sich die Geistlichen aller Konfessionen bei der Begrüßung des neuen Pfarrers der Mennoniten-Gemeinde, Paul Warkentin, am Sonntag in der Spitalkirche. Der 62-Jährige ist bereits seit 1. März in Schwandorf tätig.

"Wir sind glücklich, nach sieben Jahren wieder einen eigenen Pastor zu haben", freute sich Gemeindesprecher Philipp Horsch in seiner Begrüßungsansprache. Paul Warkentin ist in Kanada geboren und aufgewachsen und hat in Basel und in den USA Theologie studiert. Gemeinsam mit seiner Frau Ina hat er zwölf Jahre in Burghausen, acht Jahre in Bad Reichhall und 14 Jahre in Bielefeld gewirkt.

Vor einem Jahr kam ein Anruf aus Schwandorf. Das Ehepaar Warkentin nahm das Angebot an und bietet seitdem jeden zweiten Sonntag einen Gottesdienst im Schanz-Hof in Fronberg an und organisiert Kinder- und Jugendtage, Hauskreise und Besuchsdienste. Die evangelische Freikirche zählt in Schwandorf 40 Mitglieder.

Der katholische Dekan Hans Amann und die evangelischen Pfarrer Arne Langbein und Heidi Gentzwein hießen das Ehepaar Warkentin herzlich willkommen und boten ihre Unterstützung an. Am weitesten ist der Kontakt mit der evangelischen Pfarrerin in Schwarzenfeld gediehen. Paul Warkentin vereinbarte bereits einen "Kanzel-Tausch" mit Heidi Gentzwein. Im Namen der Stadt entbot zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl einen Willkommensgruß. Am Empfang in der Spitalkirche nahmen auch mehrere Mennoniten-Gemeinden aus der Oberpfalz teil.
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