Politur für‘s Image der Landwirte

Ein kleines Jubiläum: Seit 20 Jahren ist die Kolpingfamilie Schwarzenfeld beim Oberpfälzer Weihnachtsbauernmarkt vertreten. Vorsitzender Hans Lobinger bot wieder Krippen, Vogelhäuschen und geschnitzte Deko-Artikel an. Ingesamt sind so 80 000 Euro für soziale Zwecke zusammen gekommen.
Vermischtes
Schwandorf
11.12.2016
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Seit 20 Jahren beteiligt sich die Kolpingfamilie Schwarzenfeld am Oberpfälzer Weihnachtsbauernmarkt und bietet im Schwandorfer Tierzuchtzentrums Krippen, Vogelhäuschen und geschnitzte Deko-Artikel an. Auch am Wochenende stand Vorsitzender Hans Lobinger wieder im Großen Ring und verkaufte, was die Mitglieder im Laufe des Jahres so alles gebastelt haben.

80 000 Euro sind mittlerweile zusammengekommen, die der 263 Mitglieder starke Verein für soziale Zwecke gespendet hat. Derzeit unterstützt die Kolping-Bastelgruppe Schwarzenfeld die "Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder" in Regensburg und ein Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche in Ghana und Nigeria. Seit drei Jahren beschickt die Bäuerin Rita Kreuzer aus Kemnath den Markt und ist zufrieden: "Schwandorf ist ein gutes Pflaster". Sie präsentiert bäuerliche Handwerkskunst und gibt Tipps zum Selbermachen. Organisiert wird der Bauernmarkt von der promovierten Chemikerin Dr. Lili Wild (Taxöldern), die an ihrem Stand "Eichelberger Edelbrände" anbietet.

Tausende von Besuchern

Es war mittlerweile die 53. Verbrauchermesse, die wiederum mehrere tausend Besucher in das Tierzuchtzentrum lockte. Die 40 Anbieter warben für regionale Produkte und suchten den direkten Kontakt zum Kunden.

"Es steckt viel Arbeit und Fleiß dahinter", sagt Hubert Piehler (Schwarzenfeld), Sprecher der Direktvermarkter. Er will den Oberpfälzer Bauernmarkt als "Schaufenster der Region erhalten und das Image der Landwirtschaft aufpolieren". Wenn Marianne Süß aus Schwarzhofen saure Lunge mit Semmelknödel über die Theke reicht und Apollonia Brunner aus Richt frische Kartoffel-Gemüse-Gerichte aus der Pfanne serviert, dann hat die "Schmankerlküche" wieder geöffnet. Gerne nahmen die Besucher zum Probieren Platz und deckten sich anschließend für die Weihnachtsfeiertage mit Käse sowie Fleisch-, Wurst- und Fischwaren ein.

Auch die Anbieter des bäuerlichen Handwerks waren stark vertreten und stimmten ihre Angebote auf die Jahreszeit ab. Es gab Christbäume und den Schmuck dazu, Krippenfiguren und adventliche Gestecke für die Wohnung oder für draußen. Die Auswahl ließ kaum Wünsche offen.

Begehrte Schmankerln

"Sitzen, schauen, genießen und kaufen" sollten die Besucher. Nach dem Motto, "dass gutes Essen Leib und Seele zusammenhält", servierten die Direktvermarkter an Ort und Stelle ihre Schmankerln und luden die Besucher zum Probieren ein. Man hatte die Qual der Wahl: Es gab Kartoffelgemüse- und Lammpfanne, Lamm-Burger, Rehragout, Dotsch und Fisch, aber auch Glühwein, Lebkuchen und Schoitenküchln.
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