Positive Bilanz nach Bergfest auf dem Kreuzberg
Einladung nach Maria Kulm

Zum Abschluss des Bergfestes gab die Musikkapelle Ursensollen in der Kreuzbergkirche ein Benefizkonzert zugunsten der Orgelrenovierung. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
15.05.2018
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Die Veranstalter des Bergfestes ziehen eine positive Bilanz. "Es waren mehr Kirchenbesucher da als im vergangenen Jahr", freut sich Pater Francis. Der Prior und Stadtpfarrer war zusammen mit seinen Mitbrüdern fünf Tage lang im Dauereinsatz bei den Früh- und Abendmessen und gönnte sich zum Abschluss im Festzelt einen Schluck aus dem Steinkrug.

Der Freitag war der Jugend gewidmet. Die Kreuzbergband begleitete den Gottesdienst, den Kaplan Martin Popp aus Oberviechtach zelebrierte. Der Geistliche ermunterte die Jugendlichen, kritische Fragen an die Kirche zu stellen und auf diese Weise hineinzuwachsen in den Glauben. "Sogar der Bischof stellt Fragen an Rom, wenn er Gewissheit haben möchte", sagte Martin Popp in seiner Predigt. Der Abend bot vor allem den Besuchern des "Prayer Festivals ", das kürzlich im Gauß-Gymnasium stattfand, eine Möglichkeit für ein Wiedersehen. Am Samstag feierte die Kreuzberg-Gemeinde den "Tag der Partnerschaft" mit Maria Kulm/Chlum Svarté Mari, Falkenau/Sokolov und dem Egerland. Der Probst von Maria Kulm, Pater Milan Kucera, zelebrierte den Abendgottesdienst und lud die Bürger der Stadt zum Besuch der Wallfahrtsstätte Maria Kulm ein. "Ich freue mich auf Ihren Besuch", sagte der Geistliche in seiner Predigt.

Rosen am Muttertag

Am 1. November 2013 hat Pfarrer Milan Kucera (70) die Aufgabe als Pater des böhmischen Kreuzherrenordens am nordböhmischen Wallfahrtsort Maria Kulm übernommen. Der gebürtige Prager studierte Theologie und Philosophie in Rom und war 13 Jahre Pfarrer in der Wiener Karlskirche. Deshalb spricht er auch so gut Deutsch. Der Sonntag war zunächst geprägt von der üblichen Gottesdienstordnung. Nach den Messen überreichten Mitglieder des Pfarrgemeinderats Rosen zum Muttertag und luden zu Kaffee und Kuchen ein. Festwirt Josef Huger grillte ein 100-Kilo-Spanferkel für den Mittagstisch und ließ die Portionen mit Kartoffelsalat servieren.

"Im Nu war alles weg", freute sich der Festwirt, der auch Wallerfilet, geräucherte Forellen und die Amberger Bratwürste vom Holzkohlegrill gut verkaufte. "Die Besucher hatten aber weniger Durst als im vergangenen Jahr", stellte Josef Huger zum Bierumsatz fest. Den kulturellen Höhepunkt des Tages bildete das Benefizkonzert der Blaskapelle Ursensollen unter der Leitung von Stefan Neger. Das Orchester bewies bei den Werken von Antonin Dvorak, Franz Schubert und Giuseppe Verdi, dass es neben bayerisch-böhmischer Blasmusik auch über klassisches Repertoire verfügt. Der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Günter Jehl, freute sich über den guten Besuch und die Spenden, die für die Sanierung der Kirchenorgel verwendet werden.

Drei Jubiläen

Die Organisatoren Robert Valenti und Stefan Flierl waren mit der Resonanz zufrieden und hoffen auf noch stärkeren Besuch im nächsten Jahr, wenn auf dem Kreuzberg drei Jubiläen anstehen.
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