19.03.2018 - 16:54 Uhr
Schwandorf

Prayer-Festival Jung und gläubig

Altar, Marienstatue, Kerzenpyramide: Die Sporthalle des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums ist mit religiösen Symbolen geschmückt. Jugendliche beten den Rosenkranz, singen und meditieren. Drei Tage lang feiert die "Jugend 2000 der Diözese Regensburg" das Prayer-Festival, das zum zweiten Mal in Schwandorf stattfindet.

Jugendliche beten den Rosenkranz, singen und meditieren beim Prayer-Festival in Schwandorf.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Sprecher Simon Rupprecht (Steinberg am See) geht von 400 Jugendlichen aus, die sich am Wochenende "intensiv mit Glaubens- und Sinnfragen auseinandergesetzt haben". Das Festival begann am Freitag mit einem Gottesdienst und einem Lobpreis-Konzert der Jugend-2000-Band. Die Bewegung ist aus den Weltjugendtagen heraus entstanden und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Glauben im Alltag zu leben und die Mitmenschen dafür zu begeistern. "Wir stehen zu Hundert Prozent auf dem Boden der katholischen Lehre", erklärt Simon Rupprecht. Er will den Jugendlichen "die Schönheit des Glaubens erlebbar machen".

Dazu bestand in den Workshops und spirituell ausgerichteten Veranstaltungen des "Prayer-Festivals" ausreichend Gelegenheit. "Beten, sich berühren lassen und nach dem Vorbild Jesu leben" - das ist die Intention der katholischen Jugendbewegung 2000. Dazu gehört auch die Verehrung der Mutter Gottes nach der Devise: "Mit Maria zu Gott."

Die Teilnehmer waren zwischen 14 und 30 Jahren alt. Entsprechend breitgefächert war das Angebot, das von Sport über Gebet bis zur Meditation reichte. Die Organisatoren banden auch die Familien der Jugendlichen mit ein. Der Sonntag begann mit einem Morgenlob, bei dem die Teilnehmer ihre Glaubenszeugnisse vortragen konnten. Anschließend zogen die Jugendlichen in einer Prozession hinauf zum Kreuzberg-Münster und feierten mit dem emeritierten Bischof Dr. Hubert Bucher den Gottesdienst. Das nächste Treffen ist vom 26. bis 28. Oktober in Leiblfing im Landkreis Straubing-Bogen.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.