11.07.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Sanierung als finanzieller Kraftakt

Vor fünf Jahren haben Gutachter Schäden im Dachstuhl und Risse im Mauerwerk der Filialkirche St. Johannes der Täufer in Kronstetten entdeckt und ließen das Gotteshaus sperren. Nun aber steht die Generalsanierung an.

Mitglieder des Fördervereins mit dem Vorsitzenden Georg Hottner (rechts) an der Spitze und Pfarrer Christoph Melzl enthüllten am Sonntag die Tafel, die an die Geschichte der Filialkirche St. Johannes der Täufer erinnert. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Schwandorf/Wackersdorf. Schon vor einem halben Jahrzehnt gab die zuständige Pfarrei Wackersdorf die notwendigen Renovierungsmaßnahmen in Auftrag, um die Sicherheit der Besucher wiederherzustellen. Vor einem Jahr hat sich dazu ein Förderverein mit inzwischen 75 Mitgliedern gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, in den nächsten Jahren einen Grundstock von 100 000 Euro anzusparen. Dem Vorstand gehören Vorsitzender Georg Hottner, sein Stellvertreter Josef Hauser, Kassier Franz Fischer, Schriftführer Josef Merl und Beisitzerin Irmgard Urbanek an.

Der Verein ließ unter der Regie von Josef Hauser eine Informationstafel erstellen, die am Sonntag nach dem Gottesdienst enthüllt wurde. Sie erinnert an die Geschichte der Kirche, die im Jahre 1250 erbaut wurde und damit zu den ältesten in der Region gehört. Politisch gehört der Ortsteil Kronstetten zu Schwandorf, kirchlich zu Wackersdorf. Die Generalsanierung der Filialkirche wird für die Pfarrei St. Stephanus Wackersdorf ein finanzieller Kraftakt. Experten schätzen die Kosten auf 800 000 Euro. Wenn der Förderverein 100 000 Euro beisammen hat, will er auf die Diözese zugehen. Gemeinsam mit der Kirchenstiftung und dem Bistum Regensburg möchte der Kirchbauverein die Finanzierung stemmen.

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