Tagung im Konrad-Max-Kunz-Saal der Oberpfalzhalle
Jugendwarte der "Eckpfeiler der Feuerwehren"

Die Jugendwarte der Landkreisfeuerwehren trafen sich am Sonntag im KMK-Saal der Oberpfalzhalle und hörten die Berichte der Führung. Bild: Hirsch
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Schwandorf
20.03.2018
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In den 114 Jugendgruppen der Feuerwehren im Landkreis Schwandorf sind 882 Jungen und 403 Mädchen organisiert. Das sind 103 mehr als vor einem Jahr. Jugendwart Christoph Spörl zeigte sich bei der Kreisjugendwarte-Tagung am Sonntag im Konrad-Max-Kunz-Saal der Oberpfalzhalle zufrieden mit der Entwicklung. "Dieser gute Stand ist den Jugendwarten und ihren zahlreichen Helfern zu verdanken", betonte Christoph Spörl in seinem Bericht. Die gute Nachwuchsarbeit spiegle sich auch in den Zahlen der aktiven Kameraden wider. Ein Drittel aller Feuerwehrleute im Landkreis sei unter 26 Jahre alt.

Die Jugendgruppen wendeten im vergangenen Jahr 8685 Stunden für die feuerwehrtechnische Ausbildung, 3797 Stunden für Freizeitaktivitäten und 862 Tage für Ausflüge, Zeltlager und Fahrten auf. Für die Vor- und Nachbereitung sind bei den Jugendwarten und Ausbildern noch einmal 11 637 Stunden angefallen. Bei den Prüfungen haben 212 Jugendliche die "Bayerische Jugendleistungsspange", 82 das Leistungsabzeichen "Wasser" in Bronze und 470 die Jugendflamme eins bis drei erworben. 961 haben den Wissenstest in sechs verschiedenen Stufen abgelegt. In den farbigen Wissenstestplaketten der Stufen vier bis sechs sieht Christoph Spörl eine gute Motivation zum Mitmachen. Die Kosten für die Abzeichen in Höhe von 3133,40 Euro wurden komplett von der Jugendfeuerwehr im Landkreis übernommen .

Beim Bundeswettbewerb traten 13 Gruppen im Kreisentscheid in Burglengenfeld an, fünf Gruppen kamen weiter zum Bezirksentscheid in Floss, und erstmals seit mehr als 20 Jahren qualifizierten sich mit den Jugendgruppen Neunburg vorm Wald und Teunz zwei Gruppen für den Landesentscheid in Weiden.

Auch beim "Oberpfalzcup konnte der Nachwuchs eine Mannschaft stellen. Zur Weitergabe von Informationen ist die Jugendfeuerwehr des Landkreises auch in den sozialen Medien präsent. Allein in Facebook und der Jugendfeuerwehr-App konnten mit 85 Beiträgen über 116 807 Personen erreicht werden. Neu wurde die Instagram-Seite vorgestellt. Unter der Internetadresse www.jugendfeuerwehr_lkr.schwandorf.de werden jetzt Bilder von aktuellen Veranstaltungen gepostet.

Landrat Thomas Ebeling sprach den Jugendwarten für ihre Arbeit seinen Dank aus. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl lobte die beeindruckende Bilanz mit den Worten: "Man spürt, die Feuerwehr kämpft um die Jugendlichen im Landkreis." Peter Neumeier, Vorsitzender des Kreisjugendrings, war beeindruckt vom Fleiß der Jugendgruppen. Heinrich Scharf, Bezirksjugendwart und stellvertretender Landesjugendwart, bedankt e sich für die geleistete Arbeit. Kreisbrandrat Robert Heinfling bezeichnete die Jugendwarte als "Eckpfeiler der Feuerwehren" bei der Sicherstellung des Brandschutzes in den Gemeinden.

Der Landesentscheid der Jugendfeuerwehren findet Anfang Juni in Röthenbach a n der Pegnitz statt. Am 7. Juli unternehmen die Jugendwarte eine Fahrt ins Blaue. Der Termin für die "Jugendflamme Stufe III" ist der 28. Juli in Oberköblitz und Wernberg. Das 27. Kreisjugendzeltlager wird vom 1. bis 5. August in Schwarzhofen aufgeschlagen. Bei der Eröffnung der Brandschutzwoche am 15. September in Nabburg legen die Teilnehmer die Prüfung für die "Deutsche Jugendleistungsspange" ab. Das Jugendwarte-Seminar findet am 3./4. November in Regensburg statt.
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