15.12.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Tipps zur Weihnachtsbäckerei Butter bei die Plätzchen

Butter gehört einem Sprichwort zufolge bei die Fische, aber nicht nur: In der Weihnachtsbäckerei ist sie ebenfalls unerlässlich. Bezirksbäuerin Rita Blümel erklärt warum.

Die Oberpfälzer Bezirksbäuerin Rita Blümel nimmt nur Butter für die Weihnachtsbäckerei und achtet auf die regionale Herkunft der Zutaten.
von Externer BeitragProfil

"Plätzchen schmecken einfach mit Butter, natürlich bayerischer Butter, am besten", sagt die Bezirksbäuerin Rita Blümel laut einer Mittelung des Bayerischen Bauernverband. Einen festen Platz auf dem Plätzchenteller finden bei ihr Buttermilchplätzchen. Damit es durch und durch bayerische Plätzchen sind, achtet sie nicht nur bei der Butter, sondern auch bei Mehl und Buttermilch auf die regionale Herkunft.

Anders als viele Ersatzprodukte ist Butter ein rein natürliches Lebensmittel, das mit einem einzigen Inhaltsstoff auskommt: Milch. Für ein Stück werden circa fünf bis sechs Liter Milch benötigt. Davon wird der Rahm separiert und pasteurisiert. Bei der sogenannten Verbutterung wird vom Rahm die Buttermilch abgetrennt. Die übrig gebliebenen Butterkörner werden zu Butterstücken geformt und abgepackt. Butter besteht zu gut 80 Prozent aus Fett und zu rund 15 Prozent aus Wasser.

Außerdem enthält sie geringe Mengen Milcheiweiß und liefert fettlösliche Vitamine. Im Handel können auch Butterfette mit reduziertem Fettanteil und höherem Wasseranteil wie Halbfett- oder Dreiviertelfettbutter erworben werden. Hier ist der Zusatz von Speisegelatine erlaubt. Die Handelsklasse "Deutsche Markenbutter" ist die qualitativ hochwertigste in Bezug auf Sensorik, Wasserverteilung und Streichfähigkeit. Laut Butterverordnung darf diese nur unmittelbar aus pasteurisierter Sahne hergestellt werden.

Butter wird in der Regel aus Kuhmilch gewonnen und als Süß-, Sauerrahm- und mildgesäuerte Butter angeboten. Während Süßrahmbutter mild und sahnig schmeckt, ist Sauerrahmbutter, die unter Verwendung spezifischer Milchsäurekulturen angesäuert wird, kräftiger im Geschmack. Mildgesäuerte liegt dazwischen. Auch Butterschmalz eignet sich zum Backen. Es gibt dem Gebäck einen noch zarteren Buttergeschmack.

Wegen seines sehr geringen Wassergehaltes von rund 0,1 Prozent und seines hohen Fettgehaltes von zirka 99,8 Prozent lässt sich Butterschmalz zum Kochen, Braten und Backen verwenden. Da es sehr ergiebig ist, benötigt man zum Backen rund 20 Prozent weniger als die im Rezept angegeben Buttermenge. Das Rezept für ihre Buttermilchplätzchen verrät Rita Blümel den Lesern von Oberpfalz-Medien und wünscht gutes Gelingen.

Buttermilchplätzchen

Zutaten: 250 g Mehl, 250 g Butter, 60 ml Buttermilch, Marmelade, Puderzucker zum Glasieren.

Zubereitung: Mehl, Butter und Buttermilch zu einem Knetteig vermengen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig circa 0,5 cm dick ausrollen, mit Mehl bestäuben und Kreise ausstechen. Auf die Kreise etwas Marmelade geben und zusammenklappen, mit einer Gabel den Rand andrücken. Die Plätzchen bei 180 Grad circa 15 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen und mit Puderzuckerglasur dick bestreichen oder tauchen. Tipp von der Fachfrau: Mit einer modernen Küchenmaschine lässt sich der Teig kinderleicht und schnell zubereiten.

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