17.10.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

TSV-Sportler zu Gast bei Seminar Aikido-Nomaden in Litauen

"Nomade-Seminar" heißt das jährliche Treffen der Aikido-Sportler, an dem sich auch die Klardorfer regelmäßig beteiligen. Diesmal führte der Weg weit bis ins Baltikum.

Unter dem Namen "Nomade-Seminar" treffen sich seit nunmehr bereits vier Jahren vier Aikido-Meister samt Community zum gemeinsamen Austausch in dieser praktizierten japanischen Kampfkunst. Das jährliche Treffen fand diesmal in Litauen statt.
von Gerd KühnerProfil

Eine kleine Delegation der Aikido-Abteilung des TSV Klardorf nahm vor kurzen an dem Seminar teil. Seit nunmehr vier Jahren treffen sich vier Aikido-Meister samt Community zum Austausch in dieser praktizierten, betont defensiven japanischen Kampfkunst. Ziel der Reise war Siauliai in Litauen. Gemeinsam mit den beiden Aikido-Meistern Michael Skotnik aus Hanau (5. Dan) und Gunter Heinz aus Erfurt (4. Dan) besuchte Jochen Rester aus Klardorf (3. Dan) den lokal ansässigen Sensei (Meister) Rokas Leonavicius (3. Dan) in seinem Dojo, der Trainingsstätte.

Ein ereignisreiches Wochenende mit vielen großartigen Eindrücken lag vor den Teilnehmern. Der Beginn der Reise nach Litauen war etwas holprig. Eine Teilnehmerin erkrankte. Somit machte sich Verena Moritz alleine auf den Weg, zunächst per Flug nach Riga in Lettland und von dort weiter nach Litauen. Trotz der Sprachbarriere fand sie schnell ihren Weg in die Aikidoschule. Der herzliche Empfang, zwei Tage vor Beginn des Seminars, ließ die Strapazen ihrer Anreise vergessen.

Übernachten im Dojo

Während des Aufenthaltes lernte sie viele neue Freunde kennen. Da es sich vor Ort um ein "Vollzeitdojo" handelt, konnte man in einem angrenzenden Raum zur Trainingshalle übernachten. Am nächsten Tag kamen dann bereits weitere Aikidoka aus Deutschland, darunter der Klardorfer Jochen Rester. "Am Abend konnten wir dann die köstliche, litauische Küche genießen", so Rester. Schließlich startete das Seminar. Die Lehrer übergaben sich nahtlos die Trainingseinheiten und so entstand ein harmonisches und inspirierendes Programm. Die verschiedenen Eindrücke der unterschiedlichen Lehrer und die ähnlichen, aber doch individuellen Trainingsmethoden schufen ein angenehmes Klima. Am Samstag fand eine Gürtelprüfung statt. Anschließend saßen die Sportler mit ihren Lehrern zusammen. Der Abschied war von Wehmut geprägt, doch die Vorfreude auf das nächste "Nomade-Treffen" überwog.

"Tolle Erfahrung"

Die Klardorfer blieben noch einige Tage länger. Es folgten weitere Unterrichtseinheiten unter der Leitung von Michael und Rokas sowie Jan und David, zwei weiteren Schwarzgurt-Trägern aus Deutschland. Am Dienstagabend veranstaltete Rokas eine Abschiedsfeier für die letzten Teilnehmer. Die tolle Stimmung und die freundliche Atmosphäre ist Verena Moritz in Erinnerung geblieben "Es war eine tolle Erfahrung. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Nomade-Seminar, wenn ich wieder diese erstklassigen Lehrer sehen und meine Freunde treffen darf."

___

Weitere Informationen:

www.aikido-klardorf.de

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp