Verbraucherberaterin Silvia Schmid gibt Tipps bei Post von Inkassobüros
Auf Mahnschreiben reagieren

Vermischtes
Schwandorf
13.04.2018
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Immer wieder flattern bei Verbrauchern Mahnschreiben von Inkassobüros ins Haus. "Zunächst ist es ratsam, erst mal Ruhe zu bewahren und zu prüfen, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist", rät Silvia Schmid. Die Verbraucherberaterin beim Verbraucher-Service Bayern im KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) mit einem Beratungsbüro in Schwandorf sagt: "Es ist zu klären, ob die Verbraucher über die Hauptforderung einen wirksamen Vertrag abgeschlossen haben und wenn ja, ob die Kosten für die Mahnung und andere Nebenforderungen berechtigt sind." Inkassobüros ziehen in der Regel Geldforderungen für Unternehmen oder aufgekaufte Forderungen ein. Sie sind verpflichtet, in den Mahnschreiben den Auftraggeber, den Vertragsgegenstand und das Vertragsdatum anzugeben. Um auf Forderungen zu reagieren, gibt es VSB-Musterschreiben.

"Widersprechen Sie per Einschreiben und Rückschein, wenn Sie nach Prüfen der Informationen sicher sind, dass die Forderung des Inkassobüros nicht besteht", rät Schmitt: "Lassen Sie sich auch nicht von weiteren Zahlungsaufforderungen oder gar von etwaigen Drohungen einschüchtern." Das passende VSB-Musteranschreiben zum Widerspruch: VSB-Musterschreiben - Widerspruch unberechtigte Forderung.

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Weitere Informationen:

https://www.verbraucherservice-bayern.de/beratung/schwandorf
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