Versammlung des ZTKS
Trocknungsanlage als wichtigstes Projekt

Als Modell gibt es sie schon, die Klärschlammtrocknungsanlage. Verbandsvorsitzender Andreas Feller (Mitte) präsentierte das Modell mit Verbandsdirektor Thomas Knoll, dem Technischen Leiter Konrad Rieger und den Bürgermeistern Georg Butz und Martin Birner (von links). Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
03.07.2017
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Im Modell gibt es sie bereits, die Klärschlammtrocknungsanlage des "Zweckverbandes Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf" (ZTKS) . Bis zur Fertigstellung wird es noch eineinhalb Jahre dauern. Vorsitzender Oberbürgermeister Andreas Feller erwartet die Genehmigung in den nächsten Wochen. Er ging in seinem Bericht auch auf Konsequenzen der novellierten Klärschlammverordnung ein.

Am Anfang der Sitzung des ZTKS standen Personalien. Feller hieß die neuen Verbandsräte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer als Vertreterin der Stadt Regensburg, den Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der Stadt Amberg und der Gemeinde Kümmersbruck sowie Bürgermeister Hans Gradl als Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der Gemeinden Schwarzach und Stulln willkommen.

Auf die aktuelle Novellierung der Klärschlammverordnung, die in dieser Woche im Deutschen Bundestag beschlossen wird, ging der Verbandsvorsitzende ausführlich ein. Wichtig dabei seien die Konsequenzen, die sich aus der novellierten Klärschlammverordnung für den ZTKS ergeben werden.

Kämmerer Markus Decker gab der Verbandsversammlung die Eröffnungsbilanz und den Jahresabschluss für das Jahr 2015 bekannt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde einstimmig genehmigt. Die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Bürgermeisterin Maria Steger, gab einen Bericht über die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses 2015, der für das Wirtschaftsjahr 2015 zur einstimmigen Entlastung führte.

Bezüglich Planung, Genehmigung und Bau der Klärschlammtrocknungsanlage befindet man sich nach den Worten des Verbandsvorsitzenden im Zeitplan. Die Bauteile Trockner und Schlammlagerung waren bereits europaweit ausgeschrieben, die Aufträge sollen demnächst vergeben werden. Schon Anfang Juli werde mit dem Abschluss des förmlichen immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens und der endgültigen Genehmigung durch das Landratsamt Schwandorf gerechnet. Geplanter Baubeginn ist dann Ende September diesen Jahres. Die Fertigstellung der Hochbaumaßnahmen ist für Ende des ersten Halbjahres 2018 vorgesehen. Nach der Vor-Ort-Montage des Klärschlammtrockners ist nach den jetzigen Planungen eine Inbetriebnahme der Gesamtanlage für Ende 2018 vorgesehen. Damit sich die Verbandsräte eine Vorstellung von der Klärschlammtrocknungsanlage machen konnten, hatten Verbandsdirektor Thomas Knoll und Technischer Leiter Konrad Rieger ein Modell der Anlage mitgebracht. Die Klärschlammtrocknungsanlage wird sich räumlich unmittelbar an das Müllkraftwerk Schwandorf anschließen.
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