Vorstand der Konrad-Max-Kunz-Fördervereinigung einstimmig im Amt bestätigt
Hoffen auf ein „Ja“ des Stadtrats

Bürgermeisterin Ulrike Roidl (Dritte von links) gratulierte dem neuen Vorstand der KMK-Fördervereinigung. Er besteht aus (von links) Kurt Mieschala, Markus Schuierer, Cornelia Horsch, Christina Fink-Rester, Ilona Glück und Claudia Allwang-Wopper. Bild: hfz
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Schwandorf
09.12.2016
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Die Neuwahlen der Konrad-Max-Kunz-Fördervereinigung verliefen problemlos. Der komplette Vorstand stellte sich wieder zur Verfügung und wurde einstimmig in bestätigt. Breiteren Raum nahm bei der Jahreshauptversammlung die Diskussion um einen möglichen Umzug der Musikakademie in ein städtisches Gebäude ein.

Vorsitzende Cornelia Horsch berichtete über die drei Sparten des Vereins. Der Oratorienchor hat sich 2016 unter der Leitung von Wolfgang Kraus mit zwei Konzerten präsentiert. Derzeit probt der Chor das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms, das am 27.Mai in der Oberpfalzhalle aufgeführt wird. Das SADTheater begeisterte im Frühjahr mit der Komödie "Die Nacht von Valognes" über 400 Zuschauer im Sperlstadl. Im Frühjahr 2016 wird die Farce "Bitte verlassen Sie die Bühne" im Sperlstadl gezeigt.

Das Sorgenkind

Die Musikakademie ist das "Sorgenkind" des Vereins. Die personellen Entscheidungen der Vergangenheit waren laut Cornelia Horsch "goldrichtig", die Schülerzahlen wachsen. Die Früherziehung wurde ausgebaut, ein Kinderchor neugegründet. Es werden nahezu alle Fächer einschließlich Gesang unterrichtet. Die Musikakademie erfüllt alle Anforderungen der Bayerischen Sing- und Musikschulverordnung. Diese hohen Standards zu halten, kostet Geld. Laut Kassenverwalterin Claudia Allwang-Wopper ist der Musikschulbetrieb defizitär, die ungedeckten Kosten werden durch Spenden gedeckt. Die Verantwortlichen sind schon seit Jahren mit der Stadt im Gespräch. Die Stadt hat angeboten, die Musikakademie in einem Gebäude am Pfleghof unterzubringen.

Kritik an der Stadt

Der Stadtrat stehe dem Ansinnen positiv gegenüber, sagten sowohl Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl als auch KMK-Mitglied und Stadtrat Kurt Mieschala. Ein Beschluss könnte am Montag fallen. Von seiten einiger Mitglieder wurden durchaus kritische Stimmen laut. Viele finden es unverständlich, dass eine Stadt in einer Größenordnung wie Schwandorf, "es nicht für notwendig hält, eine Musikschule, die ja eine wertvolle Bildungseinrichtung ist, zu fördern". Bürgermeisterin Roidl betonte den hervorragenden Ruf der Fördervereinigung. Sie zeigte sich überzeugt, dass in Sachen Musikakademie eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden werde. Die Neuwahlen leitete Kurt Mieschala. Cornelia Horsch bleibt Vorsitzende. Ihre Stellvertreterin ist Christina Fink-Rester. Claudia Allwang-Wopper führt weiterhin die Kasse und Ilona Glück ist Schriftführerin. Kassenprüfer sind Markus Schuierer und Kurt Mieschala.
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