23.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwandorf

Workshop des Nordbayerischen Musikbundes in Ensdorf findet großen Anklang Aus Noten Töne zaubern

Sie feiern ein kleines Jubiläum, die notenverliebten Musiker, die ein ganzes Wochenende ihrer Leidenschaft opfern: Seit nunmehr einem Jahrzehnt treffen sie sich, um gemeinsam aus Noten Töne zu zaubern - unter dem Motto "Alte Freind treffa, neie Muse macha". Die kleine, überschaubare Schar im Jahr 2008 ist mittlerweile auf 43 Instrumentalisten angewachsen. Und sie kommen nicht nur aus dem Landkreis Schwandorf.

Unter musikalischer Leitung von Bezirks- und Kreisdirigent Anton Lottner macht das Anspielen neuer Bläserliteratur in lockerer Atmosphäre seit nunmehr zehn Jahren immer wieder Spaß. Bild: bph
von Sepp FerstlProfil

Beim ersten Workshop waren es gerade mal 23 Musiker, die gemeinsam ihrer Neigung für die "richtigen Töne im Leben" frönten. Dann wuchs die Anzahl daran Interessierter zu Spitzenzeiten schon auf 53 Personen an. "Aus mehr als einem Dutzend Kapellen des Bezirksverbandes Oberpfalz waren bei der zehnten Auflage Dirigenten, Vereinsvorsitzende, etliche Ausbilder und Musiklehrer sowie erfahrene Musiker und junge Registerführer nach Ensdorf angereist", berichtet Joseph Ferstl, der "Vater" dieses Workshops.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Schwandorf, der seit der ersten Stunde als Organisator zusammen mit dem musikalischen Leiter, Kreis- und Bezirksdirigent Anton Lottner, mit von der Partie ist, ist stolz, dass sich dieses Angebot mittlerweile im Bezirksverband Oberpfalz des Nordbayerischen Musikbundes fest etabliert hat. Ab 9.30 Uhr waren die ersten Töne in den altehrwürdigen Klostermauern zu hören und erst gegen 18 Uhr wurden die Instrumente aus der Hand gelegt. Neben neueren Stücken konzertanter Bläsermusik hatte Anton Lottner auch traditionelle Werke dieser Richtung vorbereitet, wobei ihn mehrere namhafte Musikverlage erneut wieder unterstützten. Literatur von neuer Polka- und Marschmusik über große Konzertwerke bis hin zu modernen Rhythmen lag vor.

Als Gastdozent waren Daniel Käsbauer von "Mission Böhmisch" mit einer Eigenkomposition gekommen. Auch Ludwig Zandt überraschte die Teilnehmer mit einer Komposition aus eigener Feder.

Die Teilnehmer des Wochenendes bedankten sich bei den zwei "Motoren" Joseph Ferstl und Anton Lottner. Seit Beginn mit dabei sind Sabine Salzl (Stadtkapelle Neunburg), Otto Wittmann (Blaskapelle Breitenbrunn) und Tobias Zeitler (Stadtkapelle Oberviechtach).

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