05.09.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Zwei Richter und fünf Anwärter von Direktor Ewald Ebensperger vorgestellt Amtsgericht: Verstärkung für Justitia

Das Amtsgericht Schwandorf hat Verstärkung bekommen. Richterin Anna-Katharina Endt (32) trat ihren Dienst Mitte August an und ist zuständig für Zivil-, Nachlass- und Grundbuchsachen. Sie ist Nachfolgerin von Kathrin Laube, die nach Passau wechselte.

Amtsgerichtsdirektor Ewald Ebensperger (rechts) und Ausbildungsbeauftragte Sabine Willecke (links) stellten die "Neuen" am Amtsgericht vor. Das Bild zeigt von links: Katja Götz, Anja Hölzl, Maximilian Vogl, Kerstin Schwandner, Anna Hiltner, Anna-Katharina Endt und Dr. Matthias Wachter. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Anna-Katharina Endt stammt aus Lichtenfels und wohnt in Regensburg. Dem Abitur am Gymnasium in Ansbach folgte ein einjähriger Aufenthalt in England. Von 2006 bis 2011 studierte sie Rechtwissenschaften an der Universität Würzburg mit Begleitstudium "Europäisches Recht". Nach dem Referendariat in Würzburg und dem zweiten Staatsexamen arbeitete die Juristin bei der Staatsanwaltschaft in Würzburg und war dort zuständig für Verkehrs- und Jugendstraftaten. 2016 wechselte Anna-Katharina Endt an die Staatsanwaltschaft Regensburg und urteilte dabei über Fälle an der Justizvollzugsanstalt Straubing. Seit 16. August ist sie nun am hiesigen Amtsgericht tätig. Bereits seit 1. Mai arbeitet Dr. Matthias Wachter (31) am Justizstandort Schwandorf. Nach der Abitur am Gymnasium Kelheim und dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Hochschulen Regensburg und Freiburg im Breisgau tätig.

2014 promovierte der Jurist zu einem strafrechtlichen Thema. In Schwandorf ist er allerdings nicht für Straf-, sondern für Zivil- und Zwangsvollstreckungssachen zuständig. Dr. Matthias Wachter wohnt in Regensburg. Das Amtsgericht Schwandorf ist seit 2012 auch Ausbildungsgericht und hat am 1. September fünf neue Anwärter zugewiesen bekommen. Katja Götz (Lappersdorf), Anja Hölzl (Wernberg-Köblitz) und Kerstin Schwandner (Sinzing) haben eine dreijährige Ausbildung zum Diplom-Rechtspfleger (FH) vor sich und streben die Übernahme in den gehobenen Staatsdienst an. Voraussetzung für die Anstellung war Abitur. Die fachtheoretischen Abschnitte absolvieren die Anwärter an der Fachhochschule Starnberg und die berufspraktischen Phasen am Amtsgericht Schwandorf. Hinzu kommt ein praxisbegleitender Unterricht am Amtsgericht Nürnberg.

Anna Hiltner aus Fensterbach und Maximilian Vogl aus Siegenhofen bei Rieden lassen sich zum Justizfachwirt ausbilden. Die zweijährige Vorbereitung auf den mittleren Dienst geschieht an den Standorten Pegnitz, Nürnberg und Schwandorf. Amtsgerichtsdirektor Ewald Ebensperger und Ausbildungsbeauftragte Sabine Willecke stellten die "Neuen" am Montag bei einem Pressetermin vor. Am Amtsgericht Schwandorf sind aktuell 77 Mitarbeiter beschäftigt, davon zehn Richter.

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