Arbeitsmarkt besser als vor einem Jahr
Anstieg kann Lage nicht trüben

"Dabei zeigt sich die günstige Arbeitsmarktlage auch in der Nachfrage nach Fachkräften in saisonunabhängigen Branchen. Hier übersteigt die Nachfrage weiterhin in nahezu allen Berufsbereichen das vorhandene Angebot." Zitat: Joachim Ossmann, Chef der Agentur für Arbeit.
Wirtschaft
Schwandorf
04.01.2017
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"Dabei zeigt sich die günstige Arbeitsmarktlage auch in der Nachfrage nach Fachkräften in saisonunabhängigen Branchen. Hier übersteigt die Nachfrage weiterhin in nahezu allen Berufsbereichen das vorhandene Angebot." Zitat: Joachim Ossmann, Chef der Agentur für Arbeit.

Saisonüblich stieg die Arbeitslosigkeit im Dezember leicht an. Dennoch zeigt sich der Chef der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann, zufrieden: Die Zahlen sind nämlich besser als vor einem Jahr.

(ch/hfz) Im Bezirk der Geschäftsstelle Schwandorf ist die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember - wie zu dieser Jahreszeit üblich - geringfügig gestiegen. Mitte Dezember waren im Geschäftsstellenbezirk Schwandorf, der den Landkreis ohne den Bereich Oberviechtach umfasst, rund 2.250 Personen arbeitslos gemeldet, 60 oder 2,6 Prozent mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Dezember des Vorjahres ging die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen leicht zurück, und zwar um rund 120 oder 5,2 Prozent.

840 neue Meldungen

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,9 Prozent im November auf 3,0 Prozent im Dezember. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 3,2 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 840 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, rund 30 Personen mehr als im November. Im Vergleich zum Dezember 2015 meldeten sich rund zehn Personen Prozent weniger. "Der geringfügige Anstieg der Arbeitslosigkeit von November auf Dezember ist jahreszeitlich typisch und auf Entlassungen in saisonabhängigen Branchen, wie beispielsweise dem Hotel- und Gastronomiebereich, zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings ging die Arbeitslosigkeit leicht zurück. Der Rückgang spiegelt die allgemein gute Verfassung des regionalen Arbeitsmarktes wider", sagte der Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann.

Günstige Lage

"Dabei zeigt sich die günstige Arbeitsmarktlage auch in der Nachfrage nach Fachkräften in saisonunabhängigen Branchen. Hier übersteigt die Nachfrage weiterhin in nahezu allen Berufsbereichen das vorhandene Angebot. Eine rückläufige Entwicklung bei der Jugendarbeitslosigkeit - trotz bereits erfolgter saisonbedingter Arbeitslosmeldungen - unterstreicht die aktuell günstige Arbeitsmarktlage", sagte Ossmann. Um bei der Arbeitssuche erfolgreich zu sein, sind trotz guter Arbeitsmarktlage Motivation, Mobilität, Flexibilität und vor allem Qualifikation weiterhin Voraussetzungen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften zeigte sich weiter lebhaft.

Lebhafte Nachfrage

Im Dezember waren im gemeinsamen Stellen-Pool des Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters Schwandorf rund 1330 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet, rund 300 Angebote oder 28,6 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres.

Arbeitsministerin Emilia Müller (CSU) freut sich in einem Statement über die gute Lage in der Region: "Die Oberpfalz belegt auch im Dezember mit einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent Platz eins in Bayern. Es waren 552 weniger Menschen arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr. Das bedeutet, dass wir auch im Jahresdurchschnitt 2016 eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit verzeichnen können. Wir haben allen Grund zuversichtlich ins neue Jahr zu gehen. Ich gehe davon aus, dass der Arbeitsmarkt auch weiterhin stabil bleibt."

Dabei zeigt sich die günstige Arbeitsmarktlage auch in der Nachfrage nach Fachkräften in saisonunabhängigen Branchen. Hier übersteigt die Nachfrage weiterhin in nahezu allen Berufsbereichen das vorhandene Angebot.Joachim Ossmann, Chef der Agentur für Arbeit.
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