24.11.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Herbstversammlung der Metallinnung Schwandorf Metaller suchen Nachwuchs

"Herausforderung Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung" ist zentrales Thema bei der Herbstversammlung der Metallinnung Schwandorf.

von Externer BeitragProfil

Schwandorf/Burglengenfeld. Zur jährlichen Herbstversammlung seiner Metall-Innung hatte Obermeister Bernhard Stegerer in den Gasthof "Zu den 3 Kronen" in Burglengenfeld eingeladen, und rund 50 Innungsmitglieder sind seiner Einladung gefolgt. Neben altbekannten Mitgliedern konnten Oskar und Christine Dauerer von der Firma Dauerer Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Bruck als neue Mitglieder begrüßt und in die gesellige Runde aufgenommen werden. Ebenso waren als Vertreter der Berufsschule Alois Meyer und Torsten Graf sowie die Mitglieder der Prüfungsausschüsse Gäste der Metallinnung Schwandorf. Für die Kreishandwerkerschaft Schwandorf nahm Bettina Nörl teil, die sich um die Organisation gekümmert hatte.

Obermeister Stegerer betonte in seiner Ansprache die bisherige gute Zusammenarbeit, wies aber auch auf die Herausforderungen hin, die die Zukunft an das Metallhandwerk stellen wird. Damit schaffte er den Übergang zu dem Thema des Abends. Es lautete "Herausforderung Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung - Anregungen, Möglichkeiten und Unterstützung durch Innung und Fachverband". Dazu war Karen Ende, die Leiterin des Bereichs Fort- und Weiterbildung im Fachverband Metall Bayern, als Referentin geladen. Sie begann ihren Vortrag mit einem statistischen Überblick zu den Ausbildungszahlen im Metallhandwerk, die sich auf einem guten Niveau stabilisiert haben, wobei sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist.

Verschiedene Ursachen führen zu enormen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, der sich bereits jetzt schon in einen "Bewerbermarkt" verwandelt hat, was bedeutet, dass die Betriebe miteinander um Bewerber konkurrieren, nicht mehr umgekehrt, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war, sagte die Referentin.

Wie die Betriebe diesen Herausforderungen begegnen können, welche Anforderungen "Generation Y und Z" an zukünftige Arbeitgeber stellen und warum "Soft skills" dabei eine Rolle spielen, wurde dargestellt. Handfeste und praktische Tipps, Ideen und Materialien für die Nachwuchswerbung stellte Karen Ende ebenfalls vor, von denen einige in naher Zukunft ihre Anwendung finden sollen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.