12.05.2017 - 20:01 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Horsch Partner bei innovativem Assistenzsystem Digital aufs Feld

Was tun, wenn es mal Probleme mit der Landmaschine auf dem Feld gibt? Was bisher über einen Anruf erklärt werden musste, oder die Anreise eine Servicetechnikers erforderte, soll künftig mit Videostream und umfassendem Datenaustausch klappen. Dafür steht "INVIA". An der Entwicklung des Assistenzsystems ist Fraunhofer ESK beteiligt, die Horsch GmbH wird sie in ihren Maschinen einsetzen. Staatssekretär Albert Füracker (CSU) übergab bei Horsch am Freitag einen Förderbescheid der Bayerischen Forschungsstiftung über knapp eine Million Euro für das Projekt.

Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker (Zweiter von links) übergab an Gerd Schneider (Fraunhofer ESK) einen Förderbescheid von knapp 1 Million Euro der Bayerischen Forschungsstiftung, vertreten durch Lothar Frey und Dorothea Leonhardt (von rechts). Das Unternehmen von Philipp Horsch (links) will "INVIA" in seinen Maschinen nutzen. Bild: Hösamer
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Füracker hob die Innovationskraft der beteiligten Unternehmen hervor, zu denen neben Horsch auch die Holmer Maschinenbau GmbH aus Schierling und Unternehmen aus Ulm und München zählen. "Durch eine live-Unterstützung über ein Assistenzsystem könnten in der Landwirtschaft zeitaufwendige Reparaturen oder gar Ausfallzeiten vermieden werden", sagte Füracker. Geschäftsführer Philipp Horsch verwies auf die Marktführerschaft der deutschen Landmaschinenhersteller. Projekte wie "INVIA" könnten die tonangebenden Mittelständler aber nicht alleine stemmen, deshalb sei er glücklich über die Partnerschaft mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen. "Das Projekt hat das Potenzial, uns weiter an der Innovationsspitze in der Welt zu halten", sagte Horsch. In zwei Jahren soll es Ergebnisse geben. (Wirtschaft)

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