Verdi: Mehr als 1000 Briefträger in Freistaat im Ausstand
Poststreik in Bayern

Wirtschaft
Schwandorf
24.04.2013
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Im Tarifstreit bei der Post haben am Dienstag in Bayern Hunderte Briefträger die Arbeit niedergelegt. Verdi hatte etwa 1000 Zusteller in Schwandorf, Augsburg, Bayreuth, Freising, München, Rosenheim, Straubing und Würzburg zu Warnstreiks aufgerufen.

"Das hat auch zu 100 Prozent geklappt", sagte der Fachbereichsleiter der Gewerkschaft, Anton Hirtreiter. Damit beteiligte sich etwas mehr als jeder zehnte Zusteller im Freistaat an der Aktion, schätzt Verdi. Die Post geht davon aus, dass sich lediglich bis zu 600 Zusteller an den Aktionen beteiligt haben, teilte das Unternehmen mit. Rund 90 Prozent aller Briefe seien zugestellt worden. Streiks der Zusteller gab es auch in Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für heute plante Verdi am Dienstag Ausstände in den übrigen elf Bundesländern, Bayern sollte diesmal verschont werden.

Am Donnerstag treffen sich die Tarifparteien zur dritten Verhandlungsrunde. Verdi will sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat durchsetzen.
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