Teilnehmerrekord auf der alten Dorf-Kegelbahn
Kugeln rollen

Bürgermeister Hans Gradl (vorne) ist nicht nur Schirmherr des Kegelturniers, zusammen mit den Gemeinderäten ging er als "GroKo" auch an den Start. Bild: ga

Für eine ganze Woche ist die gute alte Kegelbahn in Unterauerbach aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Seit Mittwoch rollen dort beim Kegelturnier für Vereins- und Freizeitmannschaften die Kugeln. Schwerstarbeit leisten dabei auch die Kegelbuben und -mädchen, die innerhalb dieser Woche knapp 5000 Mal die Kugeln zurückrollen und vermutlich mehr als 15 000 Kegel aufstellen werden.

Es gibt sie seit Ende der sechziger Jahre, die Kegelbahn in Unterauerbach, gleich neben Pfarrhaus und dem Jugendheim. Ihr Erbauer ist der langjährige Seelsorger, Bischöflich Geistlicher Rat Josef Flor. Lange Jahre war sie - ohne Aufstellautomatik versehen - fast ein bisschen in Vergessenheit geraten. Doch gerade das Ursprüngliche und Rustikale, die schweren, massiven hölzernen "Keil" und dass eine Kugel schon mal kurz vor dem Ziel links oder rechts abbiegt, machen den Reiz dieser Bahn aus. 2014 hat die Freiwillige Feuerwehr Unterauerbach die Bahn mit dem Versuch eines kleinen Kegelturniers gleichsam aus ihrem Dornröschenschlaf wachgeküsst. 32 Teams gingen im Premierenjahr an den Start, 2015 waren es schon 46 Mannschaften und im Vorjahr steigerte sich die Teilnehmerzahl auf 55.

Bei der vierten Auflage sind es nun mehr als 80 Mannschaften, die sich bei diesem Turnier messen. Die Kugel rollt noch bis kommenden Mittwoch, jeweils in den Abendstunden von 17 bis 21 Uhr. Zuschauer und Fans sind immer gerne gesehen.
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