Lob für Haushalt

Der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld, Thomas Krapf (links), erläuterte den Haushaltsplan der Gemeinde ausführlich und bestätigte eine solide Finanzlage. Rechts im Bild Bürgermeister Hans Gradl. Bild: ohr


Die wichtigsten Einnahmen und AusgabenVerwaltungshaushalt

Einnahmen: Grundsteuer A (24 000 Euro), Grundsteuer B (74 000), Gewerbesteuer (140 000), Beteiligung an der Einkommensteuer (760 000) sowie an der Umsatzsteuer (16 000), Schlüsselzuweisungen (444 000) und Einkommensteuer-Ersatzleistung (59 000), Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb (612 800).

Ausgaben: Personal (163 300), sächliche Verwaltungs -und Betriebsausgaben (943 100 - eine Steigerung um 137 100). Dazu zählen: Unterhalt unbewegliches Vermögen (227 000), Bewirtschaftung der Grundstücke (36 500), Geschäftsausgaben (38 650). VG-Umlage (schulisch/95 700), kalkulatorische Kosten (81 800), innere Verrechnungen mit Straßenentwässerung (305 500), Zuweisungen und Zuschüsse: Betriebskostenförderung Kitas (22 800). Umlage an Markt für Villa Kunterbunt (18 200), Umlage an Gemeinde Stulln für Kita St. Christophorus (97 900), Betriebskosten-Übernahme Abwasserzweckverband (93 800), Zinsen (6700), Gewerbesteuerumlage (40 000), Kreisumlage (545 200), VG-Umlage (außerschulisch 262 300). Zuführung zum Vermögenshaushalt (42 750)

Vermögenshaushalt

Einnahmen: Zuführung vom Verwaltungshaushalt (42 750), Entnahme aus Rücklage (404 150), Veräußerung von Anlagevermögen (26 000); Beiträge und ähnliche Entgelte (28 000) sowie Zuweisungen und Zuschüsse (730 000). Darunter sind 200 000 Euro für die Städtebauförderung/Schlossbauernhof Altfalter, 392 000 Euro für den Breitbandausbau und eine Investitionspauschale in Höhe von 138 000 Euro.

Ausgaben: Erwerb von Grundstücken (120 500); Erwerb beweglicher Sachen (52 800), Anschaffung von Gerätschaften im Bauhof (36 000), Baumaßnahmen: Sanierung und Gestaltung ehemaliges Stallgebäude Altfalter (400 000); Investitionszuschuss Breitbandinitiative (505 000) und Kirchen (21 200). (ohr)

Deutlich mehr Investitionen und konsequenter Schuldenabbau: Der Haushalt der Gemeinde erhielt durch die Bank gute Noten.

Das Volumen für den Gesamthaushalt steigt in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr um 340 000 Euro (10,8 Prozent) auf insgesamt 3 477 750 Euro. Der Verwaltungshaushalt für die laufenden Kosten liegt bei 2 246 850 (im Vorjahr (2 185 050) Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt - er steht auch für Investitionen zur Verfügung - sind 1 230 900 Euro (952 600) vorgesehen.

Wie der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld, Thomas Krapf, bei der Gemeinderatssitzung darlegte, summieren sich die Investitionen, die Investitionszuschüsse sowie der Erwerb von Vermögen auf insgesamt 1 193 650 Euro. Dies bedeutet eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr.

Für den Breitbandausbau sind 505 000 Euro und für die Sanierung des ehemaligen Stallgebäudes in Altfalter 400 000 Euro angesetzt Die Ausgaben im Vermögenshaushalt werden durch Zuweisungen und Zuschüsse sowie durch eine Rücklagenentnahme in Höhe von 404 150 Euro finanziert. Eine Kreditaufnahme ist nicht erforderlich.

Wie der Kämmerer weiter ausführte, werden die Rücklagen voraussichtlich gegen Ende des Haushaltsjahres 2017 bei rund einer Million Euro liegen. Nach derzeitigem Stand können diese bis zum Ende des Finanzierungs-Zeitraumes im Jahr 2020 wieder auf annähernd 1,5 Millionen Euro anwachsen. Neueste Steuerschätzungen prognostizieren weiter steigende Einnahmen für die Städte und Kommunen. Der für die Gemeinde wichtige Einnahmeposten - die Einkommensteuerbeteiligung - wird sich laut Krapf voraussichtlich kontinuierlich erhöhen.

"Die Gemeinde Schwarzach hat 2016 gut gewirtschaftet, die Finanzlage ist geordnet und solide", resümierte der Kämmerer. Sein Dank galt auch seinem Mitarbeiter Georg Bauer für die ausgezeichnete Zuarbeit. Die anschließende längere Aussprache leitete Gemeinderat Hubert Jetschmann ein. Sie fokussierte sich vorwiegend auf laufende finanzielle Unterstützungen und Zuwendungen an Vereine. Ein Überdenken sei notwendig, so das Fazit im Gemeinderat. Detailfragen sollten bereits im Vorfeld des Haushaltsplanes erörtert werden, regte Zweiter Bürgermeister Franz Grabinger für die Zukunft an.
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