Schwarzenbach bietet sich als Startpunkt für Touren in alle Richtungen
Radlpoint ein Knotenpunkt

Bürgermeister Thorsten Hallmann, Gemeindearbeiter Alfons Przetak und Bautechniker Rainer Sternkopf (von rechts) sahen sich am neuen Radl-Point um. Bild: ade
Lokales
Schwarzenbach
28.08.2014
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Für Radfahrer lohnt sich künftig ein Stop in Schwarzenbach. Die Gemeinde bietet in der Pechhofer Straße einen Radlpoint. Der liegt dort günstig an einem Kreuzungspunkt verschiedener Radwege. 45 000 Euro flossen in den Bau und die Sanierung eines Radwegabschnitts.

Nach sechs Monaten Bauzeit ist das Projekt abgeschlossen. Die Gemeinde hat dafür Zuschüsse aus dem Leader-Topf erhalten. "Park & Ride & Bike" steht nun auf dem Schild des Holz-Unterstands. Radfahrer können ihr Auto abstellen, um dann den Haidenaab-Radweg in Richtung Bayreuth oder Oberwildenau unter die Räder zu nehmen.

Für die Rückreise bietet sich die Bahn und die Haltestellen in Pressath, Trabitz, Kemnath/Neustadt am Kulm, Speichersdorf/Kirchenlaibach oder Bayreuth an. "In der Agilis-Regionalbahn ist die Fahrradmitnahme möglich", sagt Bürgermeister Thorsten Hallmann. Der passionierte Radfahrer hat dies bereits getestet. Der Bahnhof in Schwarzenbach ist nur rund 150 Meter vom Radlpoint entfernt.

Eine Info-Tafel erläutert die Ausflugsmöglichkeiten. Der Radlpoint bietet eine Umkleide-Möglichkeit, sowie eine Sitzgruppe. Der Platz ist gepflastert, Fahrradständer stehen bereit. Auch zwei Behinderten-Parkplätze sind ausgewiesen. Noch kommen soll ein Stromanschluss, um E-Bikes künftig eine Lademöglichkeit zu bieten. "Der Platz wird bereits gut angenommen", weiß Gemeindearbeiter Alfons Przetak. Immer wieder beobachte er größere Gruppen, die mit dem Auto anreisen, um hier ihre Tour zu starten. Denn neben dem Haidenaab-Radweg biete sich auch eine Tour durchs Radwege-Netz des Vierstädtedreiecks oder auf der Leuchtenberg-Runde an.

Auch die Anbindung an den Fahrradweg nach Weiden bietet sich an. Mit Leader-Mitteln haben Fachkräfte von der Schwarzenbacher Einmündung in die B 470 den Radweg auf etwa 300 Meter saniert. Der Belag ist nun wieder glatt und eben, die Wurzeleinwüchse sind entfernt. Insgesamt hat die Gemeinde für die Maßnahmen 45 000 Euro investiert. Der Zuschuss betrug 50 Prozent.
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