06.03.2018 - 19:02 Uhr
Schwarzenbach bei Oberpfalz

Arbeiten kommen voran Dorfladen nimmt Gestalt an

Der Dorfladenausbau kommt voran. Jedenfalls so weit es der Winter zulässt, berichtet Bürgermeister Thorsten Hallmann dem Gemeinderat.

Im Schwarzenbacher Dorfladen kommen die Arbeiten voran. Demnächst soll auch feststehen, wer zur Belegschaft des Geschäfts gehört. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Im Obergeschoss seien Trockenbau- und Malerarbeiten abgeschlossen, was nicht zuletzt zahlreichen ehrenamtlichen Helfern zu danken sei. Nun könne das Bad im Obergeschoss gefliest werden. Die Isolierungen an der Erdgeschoss-Außenwand habe man wegen des starken Frosts noch nicht anbringen können: "Der Kleber würde nicht halten." Das soll aber bald nachgeholt werden. Innenverputz und Fassade sollen ebenfalls demnächst fertig sein.

Ab der elften Kalenderwoche sollen im Erdgeschoss des Dorfladens die Fliesen gelegt werden. Verbreitern werde man die hintere Zugangstür, die auch für Warenanlieferungen genutzt werde. Im Eingangsbereich werde ein Windschutz montiert. "Auf der Zielgeraden" sei man bei der Auswahl des Personals.

Buchstäblich wegweisend war ein anderer Beschluss. Im weitgehend straßennamenlosen Pechhof werden künftig Hinweisschilder zeigen, wo es zu den Häusern langgeht.

Mehr Hundekotbeutel

folgt damit dem Beispiel der anderen VG-Kommunen Pressath und Trabitz. Wie in vielen Orten des Landkreises wurden auch in Pechhof die Anwesen nicht systematisch, sondern in der historischen Reihenfolge der Bebauung nummeriert, was ortsunkundigen Besuchern die Orientierung erschwert. Einen Straßennamen führt lediglich der Kapellenweg. Ins Auge fassten die Gemeindeverantwortlichen ferner eine Oberbauverstärkung für die Gemeindeverbindungsstraße Pechhof-Dießfurt nach dem Vorbild der Sandgasse bei Dießfurt. Bei der Aufstellung des Haushalts soll der finanzielle Spielraum geprüft werden. Nach vorläufiger Schätzung würden für die Oberbauverstärkung etwa 75 000 Euro fällig, ein Vollausbau würde trotz Förderung aus Landesmitteln mit rund 156 000 Euro zu Buche schlagen.

Zufrieden sind Bürgermeister Hallmann und die Ratsmitglieder mit den Hundekotbeutel-Spendern. Deshalb folgt die Gemeinde den Wünschen von Hundehaltern in der Siedlung und lässt am Tannenweg und an der Eichenstraße zwei weitere Geräte aufstellen.

Kein Vollausbau

Weitere Beschlüsse betrafen die Ausschreibung kurzfristig erforderlicher Modernisierungen an den Heizungsanlagen in Grundschule und Gemeindezentrum und die unbefristete Fortführung des Vertrags zwischen Gemeinde und Sportclub wegen der Nutzung des Kommunaltraktors durch den SC. Nachhaltige Instandsetzungen sollen den Weidenweg auf Vordermann bringen. Die im Februar vorgenommenen Reparaturen seien nur kurzfristige Behelfsmaßnahmen, räumte Hallmann ein. Für 10 000 bis 15 000 Euro lässt die Gemeinde die Straße mit verdichtetem Schotter neu aufbauen und einen neuen Gully einsetzen. Ein Vollausbau stehe nicht zur Debatte: "Andere Dinge in der Gemeinde sind vordringlicher, zudem wären die Ausbaukosten erschließungsbeitragspflichtig", sagte Hallmann.

Da eine Abschaffung der Erschließungsbeiträge für den Vollausbau von Siedlungsstraßen, die noch nicht als "erstmalig hergestellt" gelten, nicht zur Debatte stehe, müssten die Anlieger überdies 80 Prozent der auf 100 000 bis 150 000 Euro geschätzten Vollausbaukosten tragen. Fräsgut soll bei der Straßeninstandsetzung nicht verwendet werden, auch eine Fahrbahn aus Rasengitter kommt für die Räte und Bürgermeister nicht in Betracht: Beide Lösungen wären nicht haltbar genug.

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